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STARTSEITE > Villach > Leben Veröffentlicht am 16.06.2021, 17:26

Hautärztin Dr. Birgit Groff

Kinderhaut ist besonders

Villach - Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Bei der hautärztlichen Behandlung von Babys und Kindern sind besondere Aspekte zu beachten. "Als Mutter eines dreijährigen Sohnes ist mir die Betreuung von unseren kleinen Patienten ein besonderes Anliegen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie herausfordernd so ein Arztbesuch sein kann", so Hautärztin Dr. Birgit Groff, die bereits für die Kleinsten eine einfühlsame Ansprechpartnerin ist, wenn es um Hautprobleme geht.
von Jannine Grangl9 Minuten Lesezeit (1141 Wörter)Werbung
Hautärztin Dr. Birgit Groff kümmert sich kompetent und doch liebevoll um ihre kleinen Patienten.

Kinder wollen offen und geduldig empfangen werden. Eltern möchten mit ihren Ängsten ernst genommen werden und Antworten auf ihre Fragen erhalten. Ausreichend Zeit und eine entspannte Atmosphäre sind wichtig, damit ein Vertrauensverhältnis entstehen kann.

In der Praxis von Dr. Groff fühlen sich auch die kleinsten Patienten wohl.

Zarte Kinderhaut

Kinderhaut ist dünner und empfindlich und hat besondere Ansprüche. Das Immunsystem ist noch nicht so ausgeprägt wie bei Erwachsenen. Manche Erkrankungen treten gehäuft im Kindesalter auf, andere zeigen ein anderes Erscheinungsbild als bei Erwachsenen. “Vielfältige Krankheitsbilder wie zum Beispiel Neurodermitis, Schuppenflechte, Hautinfektionen und diverse Hautausschläge, machen den Kindern das Leben schwer”, weiß Dr. Groff. In allen diesen Fällen ist die Kinderdermatologie gefragt.

Warzen

Ein häufiger Grund den Hautarzt aufzusuchen sind Hautinfektionen mit Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten.

Bei Hautinfektionen mit Viren stehen hier Warzen im Bereich der Finger, Zehen und Fußsohlen an erster Stelle. Eine Kombination aus Vereisen (= Kältetherapie) mit flüssigem Stickstoff, Abtragen und Nachbehandlung mit Warzentinkturen sind hier der therapeutische Ansatz. “Operative Entfernungen werden nur in seltenen Einzelfällen durchgeführt, da man weiß, dass Rückfälle trotz OP sehr häufig sind und man doch erhebliche Einschränkungen durch größere Wundflächen postoperativ in Kauf nehmen muss”, erklärt die Fachärztin.

Warzentinkturen und...
…bei Dornwarzen eine Kombination aus Vereisen und Abtragen, können helfen.

Dellwarzen sind zentral genabelte, wachsartige, weißliche, gelbliche oder blassrosa Knötchen, die sehr häufig bei Kindern auftreten und durch Schmierinfektion übertragen werden. Kinder interagieren vor allem körperlich untereinander, was die Ausbreitung und Übertragung von Erregern natürlich begünstigt.

Herpes

Herpes, eine Fieberblase, ist gekennzeichnet durch herdförmig gruppierte, juckende Bläschen oft im Gesicht, manchmal begleitet mit Fieber, Abgeschlagenheit und Schwellung der Lymphknoten. Bei wiederkehrenden oder ausgeprägten Herpes Infektionen ist eine ärztliche Konsultation anzuraten, da noch im Frühstadium verabreichte Medikamente, den Virus wirkungsvoll bekämpfen und die Dauer eines Schubs verkürzen können.

Hautausschläge durch Viren

Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit ist eine meist harmlose, aber hochansteckende Viruserkrankung. Kinder stecken sich häufig im Kindergarten durch engen Kontakt oder kontaminierte Gegenstände an. Typische Symptome sind schmerzhafte Bläschen an den Händen, den Füßen und im Bereich des Mundes. Bei starker Ausprägung helfen Mundspülungen, anästhesierende, schmerzstillende Salben, um die Symptome zu lindern.

“Hautausschläge bei z.B. Ringelröteln, dem 3-Tages-Fieber oder banalen grippalen Infekten durch Schnupfenviren beunruhigen oft die Eltern und führen unsere kleinen Patienten in die Praxis”, weiß Dr. Groff. “Hier behandelt man symptomorientiert, um v.a. Juckreiz zu lindern.”

Hautausschläge bei banalen grippalen Infekten behandelt die Hautärztin symptomorientiert, um v.a. Juckreiz zu lindern.

Kinderkrankheiten werden seltener

Die klassischen Kinderkrankheiten wie Mumps, Masern, Röteln sieht man erfreulicherweise nur mehr selten, da die meisten Kinder heute ja schon dagegen durch Impfung geschützt werden (gratis Immunisierung im österreichischen Impfplan).

Varicellen/Windpocken/Feuchtblattern (= Schafblattern) hingegen kommen trotz vorhandener Impfung leider immer noch saisonal gehäuft vor. “Bedauerlich, da sie oft mit Narbenbildung einhergehen und im Alter die endogene Reinfektion zur schmerzhaften Gürtelrose führen kann.”

Bakterielle Hautinfektionen

Auch bakterielle Hautinfektionen mit Streptokokken oder Staphylokkoken, die einerseits zu Scharlach oder zu lokalen ansteckenden Schmutz/Eiterflechten (=Impetigo contagiosa) führen können, sind ein häufiger Vorstellungsgrund im dermatologischen Praxisalltag. Hier muss dann eine antibiotische Therapie lokal oder mittels Tabletten eingeleitet werden.

Die kleinen Patienten werden bei Dr. Groff einfühlsam und geduldig betreut und ihre Eltern umfassend informiert.

Pilzinfektionen

Bei engen Kontakt mit Haustieren kann es bei Kindern zu Pilzinfektionen der Haut kommen. Es zeigen sich hier oft kreisrunde, schuppende gerötete Hautstellen, die jucken können. “Hier reicht oft eine Pilzsalbe, in hartnäckigen Fällen bedarf es doch antimykotischer Tabletten”, erläutert die Hautärztin.

Kopfläuse: Wenn es juckt…

Ein typisches Mitbringsel aus dem Kindergarten und der Volksschule sind Parasiten wie Kopfläuse. Auch die Krätze, eine juckende Erkrankung mit einhergehenden ekzemartigen Ausschlag durch Milben, ist im Vormarsch und wird durch engen Kontakt übertragen. Konsequenz ist bis zur erfolgreichen Behandlung Kindergarten/Schulverbot und Sanierung der Umgebung (Kontaktpersonen,  Gegenstände, Kleidung und Bettzeug).

Neurodermitis

Ein häufiger Vorstellungsgrund ist die Neurodermitis oder auch atopische Dermatitis, eine chronische, entzündliche Hauterkrankung mit einem schubhaften Verlauf. I0-20% der Kinder sind betroffen – eine herausfordernde Situation für die ganze Familie. Symptome sind gerötete, juckende, trocken schuppige Hautstellen meist im Gesicht, auf der Kopfhaut, in den Arm- und Beinbeugen, hinter den Ohren, oft schon bei Babys und Kleinkindern mit begleitendem, oft quälendem Juckreiz. Wesentlich ist die ausführliche Beratung über das Krankheitsbild, die notwendige Basispflege, die Vermeidung von auslösenden Ursachen und in enger Abstimmung mit der Lebenssituation des Patienten die Erstellung eines Therapieplans.

Neurodermitis kann vor allem für die kleinsten Patienten zur Qual werden.

Schuppenflechte

Auch die Schuppenflechte oder Psoriasis verläuft in der Regel chronisch und es können schon Kleinkinder betroffen sein. Sie zeigt sich mit silbrig-weißen Schuppen auf geröteten Untergrund. Meist sind Ellenbogen, Knie und der Windelbereich betroffen. Eine entsprechende entzündungshemmende Lokaltherapie und Pflegemaßnahmen sind daher wichtig – für schwere Fälle stehen Biologika (= Antikörper), die gezielt ins Immunsystem eingreifen und Entzündungsprozesse stoppen, zur Verfügung.

Akne

Akne kann auch schon in den ersten Lebenswochen auftreten. Die sogenannte Neugeborenenakne (Acne neonatorum) ist eine harmlose Hauterkrankung mit typischen kleinen Pickel an Wangen, Stirn und Kinn, die meist schon nach wenigen Wochen wieder von selbst verschwinden. Grund dafür dürfte die Hormonumstellung nach der Geburt sein. Akne ist weltweit die häufigste dermatologische Erkrankung  rund 70 bis 95 % aller Jugendlichen weisen Akne-Läsionen auf, am häufigsten in der Pubertät, in 10% auch über das 25.LJ hinaus. Um insbesondere Narbenbildung zu verhindern ist eine frühzeitige Therapie mit entzündungshemmenden, talgregulierende, abschilfernden Cremen als Lokaltherapie und evt. eine Kombination mit Tabletten (Antibiotika oder Isotretionin/Ciscutan) wichtig.

Akne ist weltweit die häufigste dermatologische Erkrankung.

Muttermale oder Blutschwämmchen

Angeborene Muttermale oder Blutschwämmchen/Hämangiome führen oft zu Verunsicherung der Eltern. Hier ist eine ausführliche Aufklärung über die Art der Erkrankung und alle therapeutischen Optionen mit Einbindung der Eltern in die Therapieentscheidung wesentlich.

Angeborene Muttermale führen oft zu Verunsicherung der Eltern.

Haut als Spiegel der Seele

Es ist von höchster Priorität, die Kinderhaut in ihren Entwicklungsphasen zu unterstützen und die Patienten ganzheitlich zu betrachten. Die Haut ist der sprichwörtliche Spiegel der Seele und Hauterkrankungen können die kindliche Psyche schwer belasten.

Dr. Groff geht als Hautärztin individuell auf kleine und große Patienten und deren Hautprobleme ein.

Gut beraten: Beim Hautarzt deines Vertrauens

“Ziel muss es sein, die Patienten vom Kleinkind- bis zum Jugendalter einfühlsam und geduldig zu betreuen und sie und ihre Eltern umfassend zu informieren”, so Dr. Groff. Beratung, wie Verhaltensänderungen, Meiden von Auslösern und entsprechende Pflege den Hautzustand verbessern können, weiters individuell gut durchführbare Therapiekonzepte, die in den Alltag passen, stehen im Mittelpunkt einer erfolgreichen Betreuung durch den Hautarzt/ die Hautärztin deines Vertrauens.

Dr. Birgit Groff ist Hautärztin aus Leidenschaft und nimmt sich gerne Zeit für deine Vorsorge oder deine Hautprobleme. Am besten du vereinbarst sofort einen Termin unter Tel. 04242/26735 oder via Online-Terminvereinbarung. “Ich berate Sie gerne!”, freut sich Dr. Groff auf ein Kennenlernen.

Ordinationsöffnungszeiten

Montag und Donnerstag von 8 bis 14 Uhr

Dienstag von 12 bis 18 Uhr

Termine nach Vereinbarung

Ordination Dr. Birgit GroffMoritschstraße 3/3. Stock
9500 Villach
Tel.: 04242/26735
[email protected]
www.haut-groff.at
Facebook: Ordination Dr. Birgit Groff
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