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STARTSEITE > Kärnten > Wirtschaft Veröffentlicht am 11.06.2021, 17:45

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Ultimativer Leistungstest erfolgreich bestanden

100 Prozent Elektro-Bus fährt ab jetzt auf den Großglockner

Hochalpenstraße - Noch bevor die Medienvertreter und die beiden Mobilitätsreferenten der Bundesländer Salzburg und Kärnten, Stefan Schnöll und Sebastian Schuschnig, in den E-Bus zustiegen, hatte dieser mit seinen mehr als 14 Tonnen Leergewicht, 475 PS und einer Reichweite von knapp 500 km bereits die über 100 Kilometer lange Anreise aus Salzburg zurückgelegt. Dann bestand der zwölf Meter lange Niederflur- und Panoramabus den ultimativen Leistungs- und Hochgebirgscheck „Großglockner Hochalpenstraße“ mit ihren 36 Kehren und einer Steigung von bis zu 12 Prozent völlig problemfrei.
von Carolina Kucher2 Minuten Lesezeit (323 Wörter)
Der Bus hat es geschafft.

Nun ist es endlich so weit und ein 100 Prozent Elektro-Bus konnte den Leistungstest „Großglockner Hochalpenstraße“ im Hochgebirgseinsatz bestehen. Langfristiges Ziel dieser E-Bus-Tests ist es, ein emissionsfreies Shuttle zwischen dem Parkplatz am Hohen Sattel und der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe einzurichten und den Gästen als Alternative anzubieten. Nachahmer am Sektor Reisebusse sollten und könnten bald folgen. Darüber hinaus versucht die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) auch weiterhin mit dem attraktiven Angebot „Glocknerbus“, die Besucher hier im Nationalpark Hohe Tauern, dem größten Schutzgebiet Mitteleuropas dazu zu motivieren, vom eigenen Auto auf das neue Transportmittel umzusteigen.

Test bestanden

Nachdem der Bus weitere 24 Kilometer im Hochgebirge zurückgelegt hatte, konnte am Hochtor, der Passhöhe der Großglockner Hochalpenstraße auf 2.504 Meter und gleichzeitig Landesgrenze der beiden Bundesländer Salzburg und Kärnten, noch deutlich über 50 Prozent Restkapazität festgestellt werden. Sogar die 20 km-lange Weiterfahrt bis zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, unmittelbar am Fuße des Großglockners, meisterte der rein elektronisch betriebene Bus ohne Schwierigkeiten. Auch die Rückfahrt über Fusch an der Großglocknerstraße, Zell am See und die Tauernautobahn nach Salzburg stellt mit einer Gesamtlänge von etwa 330 Kilometer, davon ein Drittel im Gebirge, kein Problem dar.

Langfristiges Ziel dieser E-Bus-Tests ist es, ein emissionsfreies Shuttle zwischen dem Parkplatz am Hohen Sattel ....
... und der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe einzurichten und den Gästen als Alternative anzubieten.

Alternativen zum gewohnten Verkehrslärm

Schon seit Langem bemüht sich die GROHAG intensiv darum, verstärkt emissionsfreien Verkehr anzuziehen. So wurden in den letzten Jahren zahlreiche Initiativen gestartet und Aktivitäten gesetzt, um Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb zu fördern, sie bekannt zu machen und auf der Bewusstseinsebene den Menschen mitzuteilen, dass es taugliche Alternativen gibt. Eine weitere Maßnahme zur Reduktion des „verbrennenden“ Individualverkehrs: Die Großglockner Hochalpenstraße ist weiterhin darum bemüht, ein attraktives Ziel für Busreise-Anbieter zu sein. Denn all diese Maßnahmen helfen in Summe dabei, den ökologischen Fußabdruck des Einzelnen auch am Großglockner und im Nationalpark Hohe Tauern, dem größten Schutzgebiet der Alpen, noch weiter massiv zu reduzieren.

Veröffentlicht am 11.06.2021, 17:45
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