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STARTSEITE > Kärnten > Wirtschaft Veröffentlicht am 21.06.2021, 14:15

Seit Ausbruch der Pandemie

Kammer zieht Zwischenbilanz: Mehr als 111 Millionen Euro ausbezahlt

Kärnten - Mehr als 501.000 Beratungsgespräche geführt, 95.000 Anträge bearbeitet, mehr als 111 Millionen Euro ausbezahlt: Die Kärntner Wirtschaftskammer ist seit Ausbruch der Pandemie ihrer Aufgabe für den Wirtschafts- und Lebensstandort gerecht geworden.
von Tanja Janschitz3 Minuten Lesezeit (446 Wörter)
Die Wirtschaftskammer zog heute eine Zwischenbilanz.

Mit 1. Juli fallen die meisten Beschränkungen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie, einem annähernd normalen Sommer steht nichts mehr im Wege. Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl zog am heutigen Montag, dem 21. Juni 2021, eine Zwischenbilanz: „Als wir Ende Februar 2020 die Vorboten gesehen haben, haben wir alle Notfallszenarien hochgefahren – aber niemand wusste, was da auf uns zukommt. Heute kann ich sagen, die Kärntner Wirtschaft hat diese Krise deutlich robuster überstanden als anfänglich befürchtet.

5000 Anrufe am ersten Montag nach dem Lockdown

Die Wirtschaftskammer, mit dem ersten Lockdown ab Mitte März vergangenen Jahres auch zu größten Teilen im Homeoffice, konnte rasch umschalten: „35 Personen waren allein in der Coronahotline beschäftigt […]“, erinnert sich Meinrad Höfferer, Leiter der Außenwirtschaftsabteilung und mittlerweile stellvertretender Kammerdirektor. Am ersten Montag nach dem Lockdown gab es über 5000 Anrufe, meist ging es mehr um Beruhigung und Betreuung als um Information. Nach der vermeintlichen Beruhigung über den Sommer kam der Herbst und wieder gab es Einschränkungen, neue Schließungen, das Thema Testen kam auf: “Heute können 46.000 Mitarbeiter in Kärnten im Betrieb getestet werden, was nicht nur bequemer und schneller ist, sondern auch die öffentlichen Testeinrichtungen stark entlastet”, führt der stellvertretende Kammerdirektor aus. Der vorläufige Schlusspunkt ist das Impfen, worauf Höfferer stolz ist: „Wir konnten als einziges Bundesland nicht nur 3000 Schlüsselkräfte im Export, sondern auch 8000 Tourismusmitarbeiter frühzeitig impfen.“

Meinrad Höfferer, Leiter der Außenwirtschaftsabteilung und mittlerweile stellvertretender Kammerdirektor.

Härtefallfonds: Mehr als 95.000 Anträge erledigt

Die erste Hilfsschiene, die in Betrieb genommen werden konnte, sei der Härtefallfonds gewesen, blickt der für die Abwicklung zuständig Teamleiter Herwig Draxler zurück. Schon in der ersten Aprilwoche seien die ersten acht Millionen Euro an Kleinunternehmen und andere Selbstständige ausbezahlt worden. Bis heute seien mehr als 95.000 Anträge erledigt und über 111 Millionen Euro überwiesen worden. Mittlerweile geht der Härtefallfonds für weitere drei Monate in seine dritte Phase. „Ein großes Dankeschön gilt hierbei allen Mitarbeitern der Wirtschaftskammer Kärnten. Sie haben in dieser Zeit außergewöhnliches geleistet“, betont Höfferer.

Zusätzliche Umsätze, dank Cashback-Aktionen

Durch verschiedenste Initiativen wie Cashback-Aktionen oder die Online-Plattform „das pack ma“ gelang es ebenfalls, die heimische Wirtschaft in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Allein die Cashback-Aktionen vor Ostern und Weihnachten brachten den teilnehmenden Betrieben 5,2 Millionen Euro zusätzliche Umsätze. Mit dem Projekt „Onlinehelden“ hat die Wirtschaftskammer eine Möglichkeit geschaffen, um ihre Mitglieder aktiv für den Online-Auftritt und den Online-Verkauf fit zu machen. Bei aller Zufriedenheit mahnt Präsident Mandl aber zur Wachsamkeit: „Wir sollten auf den Herbst schauen und nicht wieder in die Falle tappen. Das darf uns nicht noch einmal passieren, dass wir einen Winter zusperren.“

WK-Präsident Jürgen Mandl

Veröffentlicht am 21.06.2021, 14:15
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