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STARTSEITE > Villach > Politik Veröffentlicht am 12.07.2021, 18:41

Baustellenmanagement gefordert

ÖVP: "Umgang mit Brücken­bauten in Villach ist ver­heerend"

Villach - Die erneute Sperre der Alpen-Adria-Brücke sorgt für Wirbel in der Villacher Politik. "Pünktlich zum Beginn der Hauptsaison wird eine der wichtigsten Brücken in Villach gesperrt", kritisiert ÖVP-Stadtrat Christian Pober.
von Tanja Janschitz2 Minuten Lesezeit (260 Wörter)UPDATE-Artikel

Wie berichtet, muss die Alpen-Adria-Brücke ab 16. Juli erneut für drei Tage gesperrt werden. Eine Tatsache, die vor allem dem Villacher ÖVP-Stadtrat Christian Pober ein Dorn im Auge ist. Er kritisiert in einer Aussendung: “Der Umgang mit Straßen- und Brückenbauten in Villach ist verheerend. Pünktlich zum Beginn der Hauptsaison wird eine der wichtigsten Brücken in Villach gesperrt.”

“Hier muss dringend nachgeschärft werden!”

Dass die Kilzerbrücke, die B100-Brücke, die Alpen Adria Brücke alle quasi gleichzeitig geschlossen sind, lasse das Problem sichtbar werden, so Pober weiter. “Wir haben kein ersichtliches Baumanagement! Hier muss dringend im Sinne der Betriebe und Besucher der Stadt nachgeschärft werden!”

Baureferent zur ÖVP-Kritik

Als Baureferent der Stadt Villach stellt SPÖ-Stadtrat Harald Sobe daraufhin fest: “Ich finde es schade, dass Herr Pober die Zuständigkeiten der einzelnen Brücken nicht kennt und das Baumanagement – also Mitarbeiter angreift. Die Rennsteiner Brücke auf der B100 liegt im Zuständigkeitsbereich des Landes. Hier ist also der Parteikollege von Pober, Landesrat Gruber von der ÖVP zuständig und nicht das Baumanagement der Stadt Villach.” Die Kilzerbrücke werde von der ÖBB saniert und falle somit auch nicht in die Zuständigkeit der Stadt. Zusätzlich möchte Sobe klarstellen, dass das Management für Verkehrslösungen in den Verantwortungsbereich von Stadtrat Dobernig falle.

Sobe ist empört darüber, dass Pober Mitarbeiter der Stadt, des Bundes, Landes und der ÖBB angreife. “Sie alle machen einen ausgezeichneten Job und haben das nicht verdient als politischer Spielball der ÖVP benutzt zu werden.”

Veröffentlicht am 12.07.2021, 18:41
Artikel-UPDATE am 12.07.2021, 21:17
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