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STARTSEITE > Klagenfurt > Politik Veröffentlicht am 01.08.2021, 15:52

AktionsGemeinschaft

Kärntner neuer Obmann von größter Studierenden­organisation

Wien/Kärnten - Der gebürtige Kärntner und ehemalige Vorsitzende der ÖH Uni Klagenfurt, Markus Baurecht, wurde zum neuen Obmann der AktionsGemeinschaft gewählt – der größten Studienvertretung in Österreich
von Raphael Krapscha3 Minuten Lesezeit (422 Wörter)
Der 26-jähriger Lehramtstudent Markus Baurecht möchte die Legitimation der ÖH mittels Ur-Abstimmung wieder herstellen.

Beim Sommertreffen der AktionsGemeinschaft (AG) dieses Wochenende wurde der 26-jährige Kärntner Markus Baurecht zum neuen Obmann der Studierendenorganisation gewählt. Baurecht wurde in Villach geboren und wuchs in Ferlach auf, seine schulische Laufbahn absolvierte er in Klagenfurt und Saalfelden am steinernen Meer.

Erfahrenes Team

Erfahrungen in der Hochschulpolitik konnte der Lehramtsstudent, der sich derzeit in seinem Masterstudium befindet, bereits als Obmann der AG Kärnten sammeln. In dieser Funktion ging er bei der ÖH Wahl 2019 auch als Spitzenkandidat an der Universität Klagenfurt ins Rennen. Ein fulminantes Plus von über 10% gegenüber 2017 und konstruktive Verhandlungen machten Baurecht daraufhin zum ersten Vorsitzenden der ÖH Uni Klagenfurt für die AG seit über 20 Jahren. Unterstützt wird Baurecht die kommenden zwei Jahre von seinen Stellvertretern Misheel Ariun, kürzlich gewählte AG Uni Wien Obfrau, und dem ehemaligen ÖH Uni Graz Vorsitzenden Armin Amiryousofi.

Baurecht: “ÖH geht auch anders!”

“In den vergangenen zwei Semestern haben wir gesehen, was eine ÖH bewegen kann, die auf konstruktive Verhandlungen anstelle politischer Blockade setzt”, so Baurecht. “Die AG konnte im letzten Jahr mehr für die Studierenden erreichen als die linke Koalition in den zwei Jahrzehnten zuvor. Dass nun wieder dieselben zerstrittenen Fraktionen miteinander in der Exekutive sitzen, schwächt das Image der ÖH weiter. Hier müssen wir als Gegengewicht auftreten und die gute Gesprächsbasis mit Politik und Hochschulvertretern der letzten Monate bewahren”, erklärt der neu gewählte Obmann in einer Aussendung.

Ur-Abstimmung” gefordert

Nachdem die ÖH-Wahlbeteiligung sich 2017 und 2019 bei etwa 25% eingependelt hatte, rasselte sie 2021 mit 15,7% weiter in den Keller. “Die Wahlbeteiligung bei ÖH-Wahlen war schon immer niedrig und demokratiepolitisch bedenklich. Der Tiefpunkt von 2021 mit nicht einmal 16% ist allerdings wirklich gefährlich für die Legitimation der ÖH. Damit wir weiterhin als Studierendenvertretungen von unseren Verhandlungspartnern ernst genommen werden, muss dringend die von uns bereits seit Jahren geforderte Ur-Abstimmung her!”, betont Baurecht. Bei der sogenannten “Ur-Abstimmung” muss sowohl eine bestimmte Wahlbeteiligung erzielt werden als auch eine qualifizierte Mehrheit, zum Beispiel eine Zweidrittelmehrheit der gültigen Stimmen.

Baurecht: “Müssen zuerst zuhören”

Innerhalb der AG möchte Baurecht nun einen Prozess starten, um zu eruieren, inwiefern sich die Bedürfnisse der Studierenden während der Corona-Pandemie verändert haben. “Unsere AGents sind österreichweit tagtäglich in der Beratung für die Studierenden da und wissen daher, wo ihre Probleme liegen. Als AktionsGemeinscht ist uns schon lange bewusst: Wenn man für die Studierenden sprechen möchte, muss man ihnen zuerst zuhören – genau das habe ich jetzt vor!”, so Baurecht abschließend.

Veröffentlicht am 01.08.2021, 15:52
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