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STARTSEITE > Graz Veröffentlicht am 19.08.2021, 13:35

100-Millionen-Euro-Budget

Radoffensive Graz 2030: Graz soll wieder eine Radhauptstadt werden

Graz - Mit der Radoffensive Graz 2030 will die Landeshauptstadt dort anschließen, wo sie sich bereits Anfang der 1980er-Jahre einen Namen gemacht hat: Als Vorreiterin in Sachen sanfte Mobilität. Graz soll wieder eine Radhauptstadt werden. Mit der Beschlussfassung für das 100-Millionen-Euro-Budget ist das – zumindest finanziell – bereits gelungen.
von Sarah Oschounig2 Minuten Lesezeit (254 Wörter)
(v. links) Landesbaudirektor Andreas Tropper, Masterplaner Stefan Bendiks, LH Hermann Schützenhöfer, Bürgermeister Siegfried Nagl, LH-Stv. Anton Lang, Verkehrsstadträtin Elke Kahr und Stadtbaudirektor Bertram Werle.

Mit dem Brüsseler Städteplaner und Architekten Stefan Bendiks haben die Stadt Graz und das Land Steiermark gemeinsam einen international gefragten Radverkehrs-Experten als „Masterplaner“ engagiert. Sein Büro hat die Gesamtkoordination der sechs lokalen Sektorenplaner übernommen und ist verantwortlich für die übergeordnete Netz- und Systemplanung. In Summe waren und sind mehr als 50 Expertinnen und Experten mit der Erarbeitung des Masterplans befasst.

“Radverkehr nicht nur als Selbstzweck”

Bendiks plädiert dafür, Radverkehr nicht nur als reinen Selbstzweck bzw. isoliert zu betrachten: „Die Verlagerung von einem Teil des motorisierten Individualverkehrs auf das Fahrrad hat im Zuge eines nachhaltigen Mobilitätswandels jede Menge positive Auswirkungen auf die Entwicklung urbaner Räume. Es entstehen neue Begegnungs- und Verweilzonen sowie zusätzlicher Grünraum. Zugleich sinken der Lärmpegel und die Abgasbelastung – in Summe kann eine Stadt wie Graz durch eine solche Offensive noch attraktiver werden und an Lebensqualität gewinnen.“

Nach 2030 geht es weiter

Bislang sind 22 Teilstücke auf diversen Haupt- und Nebenrouten so weit durchgeplant, dass nach Einreichung und Genehmigung durch das Straßenamt mit der baulichen Umsetzung begonnen werden kann. Die Realisierung dieser Teilstücke erfordert fast das gesamte bis 2030 veranschlagte Budget von 100 Millionen Euro. Bisherige Gespräche der Verkehrsplanung des Landes Steiermark mit der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) lassen eine deutliche Erhöhung des Budgets der Radoffensive Graz 2030 erwarten. Die PlanerInnen nehmen sich daher bereits jener Lückenschlüsse an, die – spätestens – nach 2030 zur Vervollständigung des Gesamtnetzes benötigt werden.

Veröffentlicht am 19.08.2021, 13:35
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