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STARTSEITE Veröffentlicht am 23.08.2021, 01:17

Eine Übersicht:

Bezahlmöglichkeiten für Online-Shops – welche und wie viele?

Österreich - Eine zentrale Fragestellung, der sich Betreiber von Online-Shops stellen müssen, bezieht sich darauf, welche und wie viele Bezahlmöglichkeiten sie anbieten. Zugute kommt ihnen dabei, dass das Online-Marketing schon lange aus den Kinderschuhen entwachsen ist, sodass die Studienlage heute klare Antworten gibt. Was die Studien sagen, nach welchen Kriterien die Online-Shops bei dem Angebot an Bezahlsystemen vorgehen sollten, dies werden wir in diesem Ratgeber für Betreiber von Online-Shops beleuchten.
von Jannine Grangl4 Minuten Lesezeit (537 Wörter)

Kunden sind wählerisch

In den letzten Jahren hat sich das Angebot an Bezahlmöglichkeiten weiter ausdifferenziert. Neben den klassischen Modellen haben sich beliebte Online-Bezahldienste wie PayPal etabliert, die in keinem Online-Shop fehlen sollten. Andere Nutzer, die Bedenken aus Datenschutzgründen haben, vertrauen auf die Dienste verschlüsselter Bezahldienste wie Paysafecard und Skrill. Dann gibt es Personen, denen es bei der Bezahlung nicht modern genug sein kann und die mit Kryptowährungen wie Bitcoin die Transfers abwickeln möchten.

Doch egal, für welches Bezahlsystem die Herzen der Kunden schlagen, einig sind sich die meisten darin, dass sie einfach den nächsten Anbieter aufsuchen, wenn der Shop die favorisierte Bezahloption nicht führt. 70 % aller Kunden kaufen gar nicht erst bei diesem Anbieter ein und 20 % brechen den Kauf vorzeitig ab. Der Umsatz korreliert also mit der Menge an Bezahlmöglichkeiten. 

Es liegt damit trotz des Aufwandes und der Integration für ihn nicht sonderlich attraktiver Modelle im Interesse des Betreibers, eine möglichst breite Palette an gängigen Bezahlsystemen abzudecken, um möglichst jedem Kundeninteresse gerecht zu werden. Mehr Infos zu den Rechnungsmodellen können Sie dem österreichischen Informationsportal zu diesem Thema entnehmen: https://www.rechnungskauf.at

Welche Bezahlsysteme sollten es sein?

Es ist sinnvoll, die möglichen Bezahlsysteme nach utilitaristischen Kriterien auszuwerten, um sich dann für die passenden zu entscheiden. Ein etablierter Ansatz besteht in der Selektion der Bezahlmöglichkeiten nach den Parametern Ausfallrisiko, Kundenakzeptanz, Gebühren, Integrationsaufwand und Zielgruppe & Produktsortiment. Die Zahlung nach Vorkasse reduziert das Risiko, dass der Kunde nicht zahlt, zwar auf den Nullpunkt, doch die Kundenakzeptanz ist eher gering. Das Gegenstück ist die Rechnung mit vergleichsweise hohem Risiko, aber hoher Kundenakzeptanz.

Die Gebühren wiederum können sich auf fixe und variable Kosten belaufen. Eng mit den Gebühren verbunden ist der Integrationsaufwand, der den Aufwand von Implementierung, Betrieb und Wartung des jeweiligen Bezahlsystems misst. Schließlich kann sich die Wahl der Bezahlsysteme auch nach der Zielgruppe orientieren, die stark mit dem Produktsortiment zusammenhängt. Beispielsweise ist die Integration der Bezahlsysteme von Amazon, Apple und Google sinnvoll, wenn der Online-Shop viele Produkte dieser Hersteller in seiner Produktpalette führt.

Die Meinung von Kunden und Betreibern

Naturgemäß haben Kunden und Betreiber unterschiedliche Präferenzen, was die bevorzugten Bezahlsysteme angeht. Nur in einem Punkt sind sich beide Gruppen einig, nämlich in der hohen Akzeptanz für den Dienstleister PayPal. Nach einer ECC-Studie, einer Organisation, die Unternehmen im Online-Marketing berät, sind aus Betreibersicht die Vorauszahlung (88 %), PayPal (79 %) und Sofort (64 %) die beliebtesten Bezahlsysteme. Bei den Kunden landen die Bezahloptionen Rechnung (80 %), PayPal (62 %) und Lastschrift (48 %) auf dem Treppchen.

Die beliebtesten Bezahlsysteme in der Praxis

Nach einer Studie der Stiftung Warentest, die allerdings auf Deutschland bezogen ist, wird die Bezahlung nach Rechnung (28 %) derzeit am meisten in Online-Shops praktiziert. Es folgen der Lasteinzug (21,8%) und Paypal (20,2 %). Transfers durch Vorkasse finden zu 6,6 % statt, während 3,2 % aller Kunden sofort bezahlen und 3 % via Nachnahme. Das System der Nachnahme wird aber nicht mehr empfohlen, weil es bei der Übergabe oft zu Problemen kommt, weil der Kunde anwesend sein muss und hohe Gebühren erforderlich sind.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass sich Vielfalt bei der Integration verschiedener Bezahlsysteme für Online-Shops auszahlt, während Studien und wissenschaftliche Parameter Orientierung bei der Auswahl bieten.

Veröffentlicht am 23.08.2021, 01:17
Artikel-UPDATE am 24.08.2021, 09:05
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