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STARTSEITE > Kärnten > Aktuell Veröffentlicht am 24.08.2021, 11:53

Tierquälerei

Uhu qual­voll ver­endet: Besitzer hatte keine Aus­bildung

Wolfsberg - In Wolfsberg kam nun ein entsetzlicher Fall von Tierquälerei ans Licht. Dort wurde ein extrem geschwächter und von Maden befallener Greifvogel gefunden. Ermittlungen ergaben, dass das Tier sterben musste, weil dem Besitzer die nötige Ausbildung fehlte.
von Tanja Janschitz1 Minute Lesezeit (181 Wörter)
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Anfang Juli 2020 flog einem Mann aus dem Bezirk Wolfsberg ein heimischer Uhu zu. Der Greifvogel suchte Zuflucht in einer nahegelegenen Scheune und konnte zwei Tage später von zwei Jägern eingefangen werden.

Vogel litt unter extremen Madenbefall

Der Vogel war zu diesem Zeitpunkt bereits extrem geschwächt. Bei der Entfernung des deutlich zu engen “Geschüh”* konnte festgestellt werden, dass der Vogel auch unter Madenbefall litt. Dieser war bereits bis auf die Knochen und Sehnen fortgeschritten. Aufgrund der Schwere der Verletzungen verendete der Greifvogel im Beisein eines Tierarztes.

Besitzer hatte keine Ausbildung

Daraufhin wurden Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Kärnten und der Polizeiinspektion St. Paul im Lavanttal eingeleitet. Dabei stellte sich heraus, dass der Uhu aus einer genehmigten Zucht aus dem Burgenland stammte und im Juli 2019 an einen Mann aus dem Bezirk Deutschlandsberg verkauft wurde. Der Vogel war ihm bereits am 1. Mai 2020 entwischt. Der Besitzer gab an, dass er zwar eine Genehmigung habe einen solchen Vogel zu halten, jedoch nicht die Ausbildung dazu. Er wird der Staatsanwaltschaft Klagenfurt wegen Tierquälerei angezeigt.

*Geschüh: Lederriemen, zur Fixierung des Vogels gedacht.

Veröffentlicht am 24.08.2021, 11:53
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