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STARTSEITE > Kärnten > Wirtschaft Veröffentlicht am 24.08.2021, 13:39

Umsetzung erfolgt 2022

Busan­gebot in Feld­kirchner Ge­meinden wird ver­bessert

Feldkirchen - Am Dienstag fiel der Startschuss für die Planungen zur Ausweitung des öffentlichen Regionalverkehrs in der Region "Feldkirchner Hügelland". In insgesamt neun Gemeinden soll ab 2022 das Angebot verbessert werden.
von Tanja Janschitz2 Minuten Lesezeit (306 Wörter)
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Im Zuge eines Reformplans hat Kärnten einen Aufholprozess beim öffentlichen Verkehr gestartet. In vierzehn Verkehrsregionen des Landes wird nun schrittweise das Angebot verbessert. So auch in den Gemeinden Albeck, Feldkirchen, Glanegg, Gnesau, Himmelberg, Reichenau, Sankt Urban, Steuerberg und Moosburg. Ab 2022 wird hier das Angebot ausgebaut. Grundlage dafür ist ein Vergabeverfahren für Verkehrsleistungen, für das nun von Land und Verkehrsverbund die Eckpfeiler festgelegt wurden.

Ausbau des öffentlichen Regionalverkehrs

„Insgesamt werden wir jährlich rund 300.000 Euro mehr in die Region investieren. Damit wird der Landesbeitrag auf insgesamt 2,1 Millionen Euro gesteigert“, gibt Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig am Dienstag bekannt. Im Jahr 2020 betrugen die gefahrenen Kilometerleistungen in der Verkehrsregion rund 1,2 Millionen. Mit der Angebotsausweitung sollen diese in den kommenden Jahren steigen. „Es werden vor allem die Taktungen in den Regionen wieder verbessert“, führt der Landesrat aus. Ziel sei es, die Anbindungen für Berufstätige, Auszubildende und Studierende zu verbessern und gleichzeitig den Standort zu stärken.

Umsetzung erfolgt im Juli 2022

Das Vergabeverfahren wurde bereits gestartet und wird über den Verkehrsverbund Kärnten abgewickelt. Im September läuft die Einreichfrist aus – noch 2021 soll ein Zuschlag an den Bestbieter erteilt werden. Das Ergebnis der Ausschreibung ist Basis für das konkrete Verkehrsangebot, mit dem Bestbieter erfolgt die Fahrplangestaltung und Verkehrsplanung. Die Gemeinden sind in diesen Prozess eingebunden. Neben Busangeboten werden auch Miko-ÖV-Lösungen – wie sie unlängst für Ossiach und Bodensdorf umgesetzt wurden – verstärkt eine Rolle spielen. Die Vergabe erfolgt für die nächsten acht Jahre, im Juli 2022 sollen die neuen Fahrpläne in Kraft treten.

In den vergangenen drei Jahren wurde das Bahnangebot in Kärnten um 56 Prozent ausgeweitet. „Bis 2023 soll das Busangebot um ein Viertel ausgebaut werden“, sagt Schuschnig und betont: „Denn das mit dem Bund beschlossene Klimaticket nutzt nur dann etwas, wenn auch das Angebot stimmt“.

Landesrat Sebastian Schuschnig

Veröffentlicht am 24.08.2021, 13:39
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