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STARTSEITE > Kärnten > Wirtschaft Veröffentlicht am 26.08.2021, 09:02

Sommersaison entwickelt sich weiter solide

Tourismus boomt: Zuwachs bei den Übernachtungen in Kärnten

Kärnten - Nach einem soliden Neustart des Kärntner Tourismus wurde heute, Donnerstag, eine neue Zwischenbilanz seitens der Landesstatistik vorgelegt. In der bisherigen Sommersaison, von Mai bis einschließlich Juli 2021, wurden 4.169.167 Übernachtungen in Kärnten erfasst.
von Carolina Kucher2 Minuten Lesezeit (303 Wörter)#GOODNews

Dies ist ein Zuwachs von 8,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit 929.949 Ankünften (+13,5 Prozent) kamen auch mehr Gäste nach Kärnten. Auch die Nächtigungszahlen für den Monat Juli zeigen eine stabile Entwicklung: So wurden im Juli 2021 insgesamt 556.735 Ankünfte und 2.617.316 Übernachtungen gemeldet. Gegenüber dem Juli des Vorjahres gab es zwar um 2,8 Prozent mehr Ankünfte, bei den Übernachtungen jedoch einen Rückgang von 4,8 Prozent. Über die Hälfte der Gesamtnächtigungen (51,4 Prozent) entfielen auch im Juli wieder auf Gäste aus dem Inland. „Die Sommersaison in Kärnten entwickelt sich bisher erfreulich stabil, auch die Buchungslage für August und September ist vielversprechend. Nach dem Ausfall der Wintersaison ist das ein hart erarbeiteter Lichtblick für die gesamte Branche“, sagt Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig dazu.

Neue Stammgäste für Kärnten

Der Tourismuslandesrat betont indes einmal mehr, die solide Entwicklung der Sommersaison sei ein Etappensieg, den sich die Wirtschaft hart erarbeitet habe. „Es zeichnet sich ab, dass Kärnten neue Stammgäste gewinnen konnte. Das ist mittelfristig eine Riesenchance für die Zeit nach der Pandemie“, betont Schuschnig. So kamen heuer im Vergleich zum Vorkrisenniveau im starken Tourismusjahr 2019 fast 300.000 Urlauber aus dem Inland mehr nach Kärnten.

Arbeitskräftemangel weiterhin ein Problem

Erneut weist der Landesrat darauf hin, dass der sich zuspitzende Arbeitskräftemangel jedoch den Aufwärtstrend bremse. „Wenn zu wenig Personal vorhanden ist, können Hotels und Gastronomiebetriebe schlicht weniger Gäste aufnehmen oder müssen das Angebot einschränken. Diese Spirale nach unten dynamisiert sich. Für den Tourismus sind mangelnde Arbeitskräfte heuer die größere Herausforderung als mangelnde Nachfrage“, so der Landesrat. „Jetzt kommt es auf einen langen Sommer, einen starken Herbst und vor allem darauf an, wieder eine normale Wintersaison zu haben“, so der Landesrat. Dafür laufen derzeit die Vorbereitungen.

Veröffentlicht am 26.08.2021, 09:02
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