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STARTSEITE > Graz Veröffentlicht am 01.09.2021, 18:13

Neues Projekt auf Schiene bringen

Gastro-Bim, Bauernmarkt & Co: End­­hal­te­stel­le Mariatrost wird zum „Lebens(t)raum“

Graz - Die Weichen sind gestellt. Der Bereich der 1er-Endhaltestelle in Mariatrost wird zukünftig als neuer Lebensraum für alle ausgekleidet – für Sportbegeisterte, Ernährungsbewusste, Nostalgiker und Genießer.
von Redaktion Graz 3 Minuten Lesezeit (364 Wörter)

Ein Areal mit Potenzial: Bürgermeister Siegfried Nagl haucht der Endhaltestelle in Mariatrost (Straßenbahnlinie 1) Leben ein: „Die Endhaltestalle Mariatrost ist ein derzeit ungenütztes Juwel. In meiner Vorstellung war schon lange das Bild vom bunten Marktreiben in Verbindung mit Kulinarik, Naturraum, Spiel und Sport verankert. Die Gastro-Bim ist nur eines der Highlights dieses Gesamtkonzepts.” Jeden Samstagvormittag wird zum Beispiel bei der überdachten Fahrradstation ein Bauernmarkt Gusto auf mehr machen. Insgesamt wolle man fünf Projekte auf Schiene bringen.

Bauernmarkt, Gastro-Bim, Pumptrack und mehr

Künftig solle der Markt auf dem Vorplatz des Museums stattfinden und das Museum durch ein innovatives Nutzungskonzept, welches das Marktreiben integriert, wiederbelebt werden. Sportmöglichkeiten und der adaptierte Außenbereich sowie der angrenzende Erholungswald schaffen dabei einen neuen Lebensraum für Jung und Alt. Die Sportflächen werden durch einen Pumptrack erweitert – hier können Kinder, Jugendliche aber auch mutige Erwachsene ihre Geschicklichkeit am Mountainbike trainieren. Weiterführend ist auch ein Mountainbike Übungs-Trail in Verbindung mit einem waldpädagogischen Lehrpfad, der über Verhaltensregel im Wald aufklärt, in Ausarbeitung.

Holding Graz-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Malik freut sich über das Gesamtkonzept: „Mit der Rekultivierung der Grünflächen und Revitalisierung der Objekte im Bereich der Endhaltestelle Mariatrost entsteht tatsächlich ein neuer Naherholungsraum. Auch für die Pfadfinder schaffen wir dort einen idealen Treffpunkt oder Aufenthaltsort und mit der Attraktivierung des Tramway Museums sicher viel Begeisterung für unsere traditionellen Öffis.”

Vorausgegangen ist diesen Plänen ein Masterplan, den das Architekturbüro Kampits & Gamerith ZT-GmbH im Auftrag der Stadtbaudirektion erstellt hat. Untersucht wurden fünf Örtlichkeiten in der Nähe, wobei sich für den Markt kurzfristig der Bereich bei den Fahrradabstellplätzen anbietet und in weiterer Folge eben jener vor dem Tramway Museum, der nach den Sanierungsarbeiten an den dortigen Gleisen adaptiert werden soll. Die Ständer in der jetzigen Fahrradstation werden adaptiert – sie werden mobil. Damit können die Räder während der Marktzeiten kurzfristig nebenan zwischengeparkt werden. Das leerstehende Haus zwischen den Schienen, im südlichen Bereich der Umkehrschleife, wird saniert und den Pfadfindern zur Verfügung gestellt. Auch ein öffentliches WC wird in diesen Räumlichkeiten Platz finden.

Veröffentlicht am 01.09.2021, 18:13
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