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STARTSEITE > Villach > Aktuell Veröffentlicht am 12.09.2021, 08:20

In der Gemeinde Weißenstein

Krimineller Geheim­code: "Achtung, Frau malt 'Gauner­zinken' auf Müll­tonnen"

Weißenstein - Vor einer fiesen Masche warnt aktuell eine 5 Minuten Leserin auf Facebook: "Achtung, in Weißenstein geht eine Frau von Haus zu Haus, bettelt und schaut, wer daheim ist. Wenn keiner daheim ist, malt sie Zeichen drauf!" Sie vermutet, dass es sich um sogenannte "Gaunerzinken" handelt.
von Tanja Janschitz2 Minuten Lesezeit (281 Wörter)Leserstory
Ein solches Zeichen soll die Frau - laut der Leserin - auf einer Mülltonne hinterlassen haben.

Kriminelle haben mit der Zeit eine ausgefinkelte Methode entwickelt, um miteinander zu kommunizieren. Sie nutzen sogenannte “Gaunerzinken”. Die Zeichen sehen aus wie Kinderkritzeleien, haben allerdings verschiedenste Bedeutungen. Auch eine aufmerksame Leserin Michelle P. will vor kurzem eine Frau dabei beobachtet haben, wie sie in der Gemeinde Weißenstein solche Symbole verteilte. Über Facebook warnt sie nun andere: “Achtung, diese Person geht von Haus zu Haus, bettelt und schaut, wer daheim ist. Wenn keiner daheim ist, malt sie Zeichen drauf!” Eine Beamtin der Polizeiinspektion Feistritz/Drau meint 5 Minuten gegenüber: “Derzeit sind uns solche Vorfälle noch nicht gemeldet worden, aber wir werden vermehrt ein Augenmerk darauf richten.”

Eines Tages läutete es an der Tür

Im Gespräch mit 5 Minuten schildert Michelle: “Eine Frau hat bei uns geläutet und mir erzählt, dass sie Geld für ihre beiden Kinder benötigen würde und gefragt, ob ich welches übrig habe.” Nachdem die Weißensteinerin dies verneint hatte, ging die Frau zu den Nachbarn und hat dort auch gefragt. Michelle berichtete währenddessen ihrer Mutter von dem Vorfall. “Da meine Mutter die Frau bereits kannte, hat sie sie gleich verjagt, mit der Polizei gedroht und dann verständigt.” Diese kam laut ihr wenig später auch.

Unliebsame Überraschung

Doch damit hatte sich die Sache nicht, denn die Frau dürfte eine unliebsame Überraschung hinterlassen haben. Auf Mülltonnen in der Nachbarschaft haben die beiden eigenartige Symbole gefunden. Sie vermuten, dass es sich um sogenannte “Gaunerzinken” handelt und wollen nun andere warnen. “Immerhin hat es schon einmal einen solchen Vorfall in unserem Dorf gegeben. Es ist zwar schon länger her, aber es war damals dieselbe Masche”, schließt Michelle.

Wichtige Tipps: So schützt du dich vor Einbrechern

Das Bundeskriminalamt gibt an, dass besonders zur Urlaubszeit im Hochsommer die Einbruchsdelikte jedes Jahr leicht ansteigen. Folgende Tipps sollte man aber immer befolgen, um Einbrechern die Tat zu erschweren:

  • Einbruchshemmende Außentüren und Fenster können schützen. Erkundige dich bei deiner Gemeinde bezüglich Förderungen.
  • Alarmanlagen können eine sinnvolle Ergänzung zu einbruchshemmenden Türen und Fenstern sein.
  • Verschließe alle Türen, bevor du das Haus oder die Wohnung verlässt, nütze die bereits vorhandenen Schlösser auch zum Kellerabteil, Garage oder Fahrradabstellraum. Schließe auch alle Fenster – niemals gekippt lassen!
  • Personen, die sich verdächtig verhalten, indem sie Häuser beobachten oder fotografieren solltest du der Polizei unverzüglich unter der Notrufnummer 133 melden. Auch wenn es sich um keine strafbaren Taten handelt, kann die Information für die Polizei nützlich sein.
  • Bitte Nachbarn oder gute Bekannte, bei längerer Abwesenheit regelmäßig nach dem Rechten zu sehen. Briefkasten leeren lassen und Zeitungsabo abbestellen nicht vergessen!

Verdächtige Wahrnehmungen bezüglich Markierungen meldest du am besten bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle oder auf www.gemeinsamsicher.at.

Veröffentlicht am 12.09.2021, 08:20
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