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STARTSEITE > Klagenfurt > Aktuell Veröffentlicht am 14.09.2021, 10:10

Klagen abgewiesen

"Horror-Zahnarzt" wird nun zum Horror der Kläger

Klagenfurt - Jenem, von einigen Medien als „Horrorarzt“ aus Klagenfurt bezeichnetem Zahnmediziner, dem, wie berichtet, von der Staatsanwaltschaft unsachgemäße Behandlung von Patienten vorgeworfen wird, ist nun ein Schlag gegen seine Kritiker gelungen.
von Manfred Wrussnig2 Minuten Lesezeit (329 Wörter)Exklusiv

Vom Oberlandesgericht in Graz wurden jetzt gleich zwei Privatklagen von Patienten abgewiesen, die ihm falsche Behandlungen vorgeworfen haben. Alleine diese Rechtskosten belaufen sich auf rund 30.000 Euro, welche die Kläger nun zu berappen haben. Der „Horrorarzt“ mausert sich nach und nach zum Horror der Kläger, die tausende Euro an Schmerzensgeld forderten und nun nichts als Kosten haben.

“Keiner hat auch nur versucht, bei mir um Stellungnahme anzufragen”

„Ich wurde von jener Klägerin, R.*, die auch eine tragende Säule der Anklage der Staatsanwaltschaft gegen mich ist und die nun alles verloren hat, besonders im einen TV Beitrag beschimpft und natürlich auch von anderen Kärntner Medien, die ordentlich nachgelegt haben“, so der Zahnarzt in einem Exklusivgespräch mit 5 Minuten. Lange war ihm gar nicht zu Lachen zumute: “Keiner hat auch nur versucht, bei mir um Stellungnahme anzufragen, die haben auf mich drauflos gehauen”, so der Mediziner. Jetzt hat er aber freilich Grund sich zu freuen: Alle Privatklagen, inzwischen fast ein halbes Dutzend, wurden von ihm samt und sonders in allen Instanzen gewonnen.

Urteile nicht mehr mit Berufungen zu bekämpfen

Besonders eine Privatklage sticht in dem 5 Minuten vorliegendem Urteil ins Auge: In seinen Feststelllungen erklärte der Grazer Richter Anton Stadlmann seitenweise, warum das Klagebegehren, auch Gegenstand eines TV-Berichtes,  unglaubwürdig sei. „Es ist unwahrscheinlich, dass jemand nach einer medizinischen Versorgung am 19. August 2013 und seither unter Schmerzen gelitten hat, letztlich damit bis zu einer Wurzelbehandlung im Dezember 2018 damit abwartet. Andererseits ließen sich die Argumente des beklagten Zahnarztes sehr gut im Einklang bringen“, so der Richter. Alle Urteile sind rechtskräftig und nicht mehr mit Berufungen zu bekämpfen.  Gespannt blicken nun die Anwälte auf die Reaktion der Staatsanwaltschaft, „der mit der Abweisung der vielen Privatklagen die Felle davonzuschwimmen scheinen“, so der Zahnarzt, der durch das verhängte Berufsverbot inzwischen einen Millionenschaden zu beklagen hat.

Veröffentlicht am 14.09.2021, 10:10
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