fbpx
Logo 5 Minuten
STARTSEITE > Graz Veröffentlicht am 15.09.2021, 17:25

Aufgrund von Menschenverachtung

NEOS fordern FPÖ auf Wahlplakat abzuhängen

Graz - Die NEOS Graz fordern jetzt die FPÖ auf ihre Plakate wieder abzuhängen. NEOS-Spitzenkandidat Philipp Pointner sagt in einer Aussendung "Wir fordern die FPÖ hiermit auf, die Plakate mit dem wahrscheinlich illegal genutzten Foto sofort abzuhängen, die haben in unserer Menschenrechtsstadt Graz nichts verloren!”
von Redaktion Graz2 Minuten Lesezeit (241 Wörter)

Der tschechische Fotograf Radek Procyk hatte das Bild, welches die FPÖ für die aktuellen Plakate “Graz ist nicht eure Heimat” nutzt, 2015 in Ungarn gemacht. Er dokumentierte das Geschehen vor Ort und machte die Bilder nach eigenen Angaben um den Menschen zu helfen, nicht für Extremismus. Daher gab er diese Bilder auch nur für redaktionelle, nicht für werbliche Zwecke zur Nutzung frei.

Rechtliche Unterstützung zugesichert

“Moralisch ist diese Plakatkampagne absolut verwerflich und menschenverachtend. Eine Partei, die für Recht und Ordnung steht, muss das Recht auf Punkt und Beistrich beachten. Unser Graz ist offen sowie vielfältig, und achtet vor allem die Menschenrechte. Hass und Spaltung haben hier keinen Platz”, so Philipp Pointner abschließend. Die NEOS haben dem Fotografen rechtliche Unterstützung zugesichert.

Hier präsentiert Philipp Pointner die Wahlplakate seiner Partei (NEOS).

„Beschämend, dass sich keine der amtierenden Parteien von der FPÖ distanziert!“

“Es ist beschämend, dass der amtierende Bürgermeister der einst christlich-sozialen ÖVP diese menschenverachtende FPÖ fünf Jahre lang mitgetragen hat und eine Zusammenarbeit auch für die Zukunft nicht ausschließt”, reagiert Bürgermeisterkandidatin Judith Schwentner von den Grünen auf die erschienene Hetz-Kampagne der Grazer FPÖ.

Bis heute haben weder Bürgermeister Siegfried Nagl, noch Elke Kahr von der Kommunistischen Partei oder Michael Ehmann von der SPÖ eine zukünftige Grazer Koalition mit der FPÖ ausgeschlossen. So bleibt Judith Schwentner die einzige Spitzenkandidatin in Graz, die sich bedingungslos von der in der Landeshauptstadt besonders rechten FPÖ distanziert.

Schwentner (Die Grünen) kritisiert das Verhalten des amtierenden Bürgermeisters Nagl stark.

Veröffentlicht am 15.09.2021, 17:25
Artikel-UPDATE am 15.09.2021, 20:01
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.

#Mehr Interessantes

#Mehr zum Thema

#Mehr von 5 Minuten

Startseite Neueste Beiträge

Info

Eilmeldungen Tarife & Werbung Datenschutzer­klärung Impressum

Regionen

Kärnten Villach Klagenfurt
Logo 5 Minuten

In #5min informiert durch den Tag.