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STARTSEITE > Klagenfurt > Sport Veröffentlicht am 16.09.2021, 15:44

Eishockey Vorschau

KAC fordert zum Saisonauftakt Vienna Capitals heraus

Klagenfurt - Der EC-KAC eröffnet morgen Freitag mit dem Heimspiel gegen die Vienna Capitals (19.35 Uhr, live auf Puls24 sowie im Livestream auf puls24.at/eishockey) die neue Saison in der bet-at-home ICE Hockey League.
von Rainer Spieler4 Minuten Lesezeit (587 Wörter)
Am Freitag kommt es wieder zum Duell EC KAC gegen Vienna Capitals.

Der EC-KAC startete nach einer zerklüfteten Vorbereitung, in der zeitweise acht Stammkräfte aufgrund von Einberufungen in ihre jeweiligen Nationalteams fehlten, gut in die neue Saison: In der Champions Hockey League konnten die Rotjacken jedes ihrer bisher vier Gruppenspiele gewinnen, insbesondere in der letzten dieser Partien am vergangenen Samstag in Rouen, Frankreich, konnten die Klagenfurter auch spielerisch überzeugen. Auf eigenem Eis kann der Rekordmeister auf einen positiven Streak verweisen: Jedes der jüngsten elf Heimspiele in ICE und CHL wurde gewonnen. Hinter den Vienna Capitals liegt ein eher unruhiger Sommer mit den größten personellen Umwälzungen der jüngeren Vergangenheit im Kader: Wenig erbaulich verlief folgerichtig auch die Pre-Season, in der sechs von sieben Partien verloren gingen und die achte vorzeitig abgebrochen wurde.

Wiener Klub gab sein Debüt 2001

Die Vienna Capitals stehen am Beginn der 21. Saison ihrer Klubgeschichte, im Herbst 2001 gab der Klub aus der Bundeshauptstadt sein Debüt in Österreichs höchster Spielklasse. Dort präsentierten sich die Gelb-Schwarzen seither als durchaus erfolgreiches Team: Zwei Meistertitel (2005 und 2017) sowie drei weitere Finalteilnahmen (2013, 2015 und 2019) stehen zu Buche. Bemerkenswert: Bei vier der fünf Endspielserien mit Caps-Beteiligung war der EC-KAC der Gegner der Donaustädter. Ein Alleinstellungsmerkmal der Vienna Capitals betrifft auch die Infrastruktur: Nicht nur bespielt der Klub die größte kontinuierlich genutzte Eishalle Österreichs, er ist auch der einzige Profiverein im Lande, der seine Spielstätte selbst betreibt.

Vertrauen auf Torhüter

Zwischen den Pfosten vertrauen die Vienna Capitals mit Bernhard Starkbaum und David Kickert auf das Torhütergespann des österreichischen Nationalteams, Wien ist damit neben Dornbirn und Znojmo einer von nur drei ICE-Klubs ohne Import-Goalie im Kader. Der mobile und spielfreudige Abwehrspieler Alex Wall ist der einzige Legionär aus dem letztjährigen Aufgebot, der auch heuer das gelb-schwarze Trikot trägt. Aus dem Kreis der acht neuen Importspieler ragt Verteidiger Shawn Lalonde heraus, der in den vergangenen acht Spielzeiten in DEL, SHL und KHL durchaus zu überzeugen wusste. Mit Mittelstürmer Matthew Neal, der zwischen 2016 und 2020 insgesamt 192 Bewerbsspiele für den EC-KAC bestritt (136 Scorerpunkte, Mitglied der Meistermannschaft von 2019), kehrt ein in Klagenfurt bestens bekannter Akteur nun im Jersey Wiens zurück an seine alte Wirkungsstätte.

Bilanz gegen EC KAC

Den Rotjacken standen die Vienna Capitals in ihren 21 Spielzeiten in der höchsten Liga des Landes bislang 139 Mal gegenüber, mit 74:65 Siegen (bei 431:422 Toren) spricht die Bilanz aus direkten Duellen für die Klagenfurter. Für den amtierenden ICE-Champion waren die Wiener in der jüngeren Vergangenheit häufig ein angenehmer Gegner: Seit dem dritten Spiel der Finalserie 2019 konnte der EC-KAC in jedem der jüngsten 15 Duelle mit den Capitals punkten, elf dieser Begegnungen gewannen die Kärntner auch.

KAC mit bewährter Aufstellung

Beim EC-KAC stieg der zuletzt leicht erkrankte Lukas Haudum am Donnerstag wieder ins Training ein, seine Einsätze am kommenden Wochenende sind nicht in Gefahr. Unverändert nicht zur Verfügung steht der angeschlagene Verteidiger Paul Postma. Die Rotjacken werden gegen Wien damit exakt jenes Lineup aufbieten, das auch in sämtlichen vier CHL-Gruppenspielen zum Einsatz gekommen war. Christoph Tialler in der Abwehr und Samuel Witting im Angriff sind als zusätzliche Kräfte mit dabei. „Wir erwarten uns eine starke Mannschaft als Gegner, die körperlich sehr präsent ist und schnelles Eishockey spielt. Entscheidend wird sein, dass wir diszipliniert auftreten, speziell in der Hinsicht, dass wir unser System durchziehen, unser Eishockey spielen und uns auf uns selbst konzentrieren. Dann haben wir gute Chancen, diese Partie für uns zu entscheiden“, so der KAC-Stürmer Thomas Koch.

Veröffentlicht am 16.09.2021, 15:44
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