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STARTSEITE > Klagenfurt > Wirtschaft Veröffentlicht am 12.10.2021, 15:33

14-malige Zulage

Strutz mit ordentlichem Vertrags­bediensteten-Gehalt über­nommen

Klagenfurt - Mit einer Personalentscheidung wurde heute der sogenannten "Causa Strutz" ein Ende gesetzt: Der ehemalige FPÖ-Politiker und danach mehrjährige Leasingmitarbeiter im Magistrat Klagenfurt Martin Strutz wird in den öffentlichen Dienst übernommen. Strutz war im Mai über eine unangemeldete Nebentätigkeit gestolpert, nach der er eine Verwarnung kassiert hatte und sein Projektkoordinatorenposten intern neu ausgeschrieben wurde.
von Franz Miklautz1 Minute Lesezeit (208 Wörter)

90 von 120 Punkten

Der Stadtsenat unter Vorsitz von Bürgermeister Christian Scheider (TK) stimmte heute für die Übernahme von Strutz. Die Ausschreibung war von einer externen Personalberatung (Hill International) begleitet worden. Scheider sagte in der Vorwoche zur Kritik, wonach Strutz erneut zum Projektkoordinator berufen wurde: “In Personalobjektivierungen mische ich mich nicht ein, sondern vertraue auf die Experten und deren Objektivierungsergebnis. Ich hätte in jedem Fall den aus der Objektivierung hervorgehenden Bestgereihten genommen, wer das ist, ist für mich nicht relevant!” Daniel Lechner, geschäftsführender Gesellschafter von Hill, bestätigte daraufhin, dass Strutz mit 90 von 120 Punkten Bestgereihter gewesen ist. Die Zweitgereihte hatte 71 Punkte (siehe Faksimile).

Dienstklasse VIII

Auch der Kritik, dass Strutz trotz nicht gemeldeter Nebentätigkeit von einem Leasingverhältnis in ein Angestelltenverhältnis aufsteige, konterte Scheider: “Dass Stellen nach drei Jahren über eine Personalleasingfirma intern ausgeschrieben werden, ist seit sechs Jahren im Magistrat das Prozedere, das unabhängig der teilnehmenden Personen immer gewählt wird.“ Strutz ist nun der Magistratsdirektion zugeteilt. “Sein Bezug bemisst sich analog einer Einstufung in A VIII 2 (was in etwa einem Bruttogehalt von etwas über 5.100 Euro entspräche; Anm.) und umfasst eine für diesen Aufgabenbereich übliche vierzehnmalige Zulage in Höhe von 20%”, ist aus 5 Minuten vorliegenden Unterlagen zu entnehmen.

Veröffentlicht am 12.10.2021, 15:33
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