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STARTSEITE > Graz Veröffentlicht am 13.10.2021, 07:29

Forderung

NEOS zum AKW Krško: "Ein Anti-Atomkraft-Gipfeltreffen muss dringend forciert werden"

Graz - Enttäuschend verlief das Gespräch zwischen Minister Gewessler und dem slowenischen Botschafter Aleksander Geržina am 11. Oktober. Ohne konkrete Resultate ging das Gespräch auseinander, heißt es seitens der NEOS.
von Redaktion Graz2 Minuten Lesezeit (303 Wörter)
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Der Klubobmann der NEOS Niko Swatek fordert einen triateralen Anti-Atomkraft-Gipfel: “Eine Lösung die für alle Beteiligten zufriedenstellend ist, kann nicht durch Diskussionsrunden mit der Botschafterin erreicht werden! Es braucht endlich ein Sechs-Augen-Gespräch zwischen Schallenberg, Janša und Plenković um die Herausforderungen rund um das AKW Krsko anzupacken.”

Brief an Minister

Erst kürzlich wurde vom Landtag ein Brief an den zuständigen Minister in Slowenien versendet, der den dringenden Appell zur Betriebseinstellung des AKW enthielt. “Die Appelle des Landtages und der Umweltministerin konnten bekanntlich bis heute weder Slowenien noch Kroatien vom Stopp des AKW überzeugen. Dabei spricht sich der Landtag seit 30 Jahren gegen Krsko aus, bis heute hatten alle Bemühungen zum Trotz keinen Erfolg. Statt Gespräche mit dem Botschafter braucht es endlich das persönliche Gespräch auf Chefebene. Um etwas zu erreichen braucht es also endlich den persönlichen Austausch! Bundeskanzler Schallenberg  muss sich endlich einschalten und das direkte Gespräch mit den slowenischen und kroatischen Regierungschefs suchen. Ein Anti-Atomkraft-Gipfeltreffen muss dringend forciert werden. Der Kampf gegen alte marode Kernkraftwerke an unseren Grenzen ist keiner, den die Steiermark alleine führen muss. Auch unser Bundeskanzler muss im Kampf gegen die Laufzeitverlängerung von Krško aktiv werden.”, so Swatek.

Wissenschaftliche Rückendeckung

Wissenschaftliche Rückendeckung erhält die Argumentation gegen die Laufzeitverlängerung des AKW Krško von der International Risk Assessment Group. Die internationale Vereinigung unabhängiger ExpertInnen im Bereich der Kerntechnik liefert mit der Studie “Risiken von Laufzeitverlängerungen alter Atomkraftwerke” ausreichende Gründe den Betrieb des AKW Krško sofort einzustellen. “Mit der Sicherheit der Steirer und Steirerinnen darf nicht gepokert werden. Schallenberg muss unverzüglich handeln und sich in Slowenien und Kroatien für den sofortigen Stopp des Atomkraftwerks einsetzen, dazu braucht es ein Gipfelgespräch der Regierungsspitzen”, so Swatek abschließend. 

Veröffentlicht am 13.10.2021, 07:29
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