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STARTSEITE > Klagenfurt > Leben Veröffentlicht am 14.10.2021, 19:00

Aktion „Kilo gegen Armut“

Schüler sammelten 2,3 Tonnen Lebens­mittel für Kärntner in Not

Klagenfurt - Die youngCaritas dankt allen Spendern - allen voran Schulen aus Klagenfurt und dem Bezirk St. Veit – für die großartige Unterstützung ihrer Aktion „Kilo gegen Armut“. Die Lebensmittel und Hygieneartikel kommen Menschen in Not in Kärnten zugute.
von Anja Mandler4 Minuten Lesezeit (510 Wörter)#GOODNews

Nach einem Jahr coronabedingter Pause stand er am Donnerstag, 14. Oktober 2021, wieder mitten in Klagenfurt – der Einkaufswagen in XXL-Größe. Er lud Schüler wie Passanten diesmal vor der Heiligengeistkirche auf dem Heiligengeistplatz zum Mitmachen bei der Aktion „Kilo gegen Armut“ der youngCaritas ein. Auch die fünfjährige Ellena-Marie wollte Menschen in Kärnten unterstützen, für die ein leerer Einkaufswagen Realität ist oder die nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben, und bat daher ihre Tante um den Einkauf von Süßigkeiten. Ein Kilo Schnitten kam so auf die Waage, hinter der neben den Jungen der Caritas Kärnten abwechselnd die Zivildiener Ilja Pronegg und Alexander Weber von der Katholischen Jugend sowie Jürgen Schaschl, Elias Hammer und Maximilian Legat von der Caritas und Eggerheim-Besucher Erik standen.

Helfen als Zeichen der Solidarität

Hunderte Schülerinnen und Schüler aus Klagenfurt und dem Bezirk St. Veit an der Glan unterstützten die heurige Hilfsaktion, die diesmal in Kooperation mit der Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ stattfand. Die Kinder und Jugendlichen brachten lang haltbare Lebensmittel, wie Reis, Nudeln, Mehl, Zucker, und Hygieneartikel, wie Zahnbürsten, Zahnpasta, Rasierer & Co vorbei. Für die Lehrerinnen Hermine Kaulfersch und Claudia Otti von der Volksschule St. Ursula sind Solidarität und Hilfe ein Herzensanliegen. „Die Kinder spenden gerne. Wir wollen ihnen bewusstmachen, dass es nicht allen Menschen so gut geht wie uns.“ Direktorin Tatjana Tolmaier und Klassenlehrerin Vida Daniel von der Volksschule Hermagoras/Mohorjeva stoßen in dasselbe Horn: „Im Zuge dieser Aktion erfahren die Kinder, dass es auch Armut in Österreich gibt.“ Von Anfang an dabei ist das BG/BRG Mössingerstraße. Für Professor Martin Kumer ist das selbstverständlich, zumal ja das Schulmotto Professionalität und Menschlichkeit laute.

„Helfen macht glücklich“

Die Schüler der Fachberufsschule St. Veit kamen extra nach Klagenfurt, um Sachspenden abzugeben. „Sie finden die Aktion cool“, meinen dazu die Lehrkräfte Marion Gratzer-Bujar und Anni Daniel. Und: „Die ganze Schule hat mitgemacht. Das hat auch damit zu tun, dass die Schülerinnen und Schüler genau wissen, wo die Spenden hinkommen.“ Berufsschülerin Lejla begründet die Teilnahme an der Hilfsaktion mit der eigenen Freude über die fröhlichen Gesichter bei der Abgabe der Lebensmittel. Außerdem: „Helfen macht mich selbst glücklich.“ Das BORG Althofen mit Nicole Pammer gab seine Spende direkt in der Wohnungslosentagesstätte „Eggerheim“ ab. Die zweiklassige Volksschule Sörg hat Lebensmittel und Hygieneartikel an der Schule selbst gesammelt. Direktor Peter Waldl: „Die Eltern waren sehr großzügig und die Kinder mit Begeisterung dabei. Das Schöne an der Aktion ist, dass mit einem kleinen Beitrag Großes entsteht.“

Danke an die helfenden Hände

Das sehen auch Verena Christina Petzner und Sarah Lerchster von der veranstaltenden youngCaritas so. Sie danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern von ganzem Herzen: „2.325 Kilo lang haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel sind für Menschen zustande gekommen, die sie dringend brauchen. Danke für euren wundervollen Einsatz!“ Die gesammelten Spenden kommen den Besucherinnen und Besuchern der Caritas-Lebensmittelausgabe LEA und dem „Eggerheim“ zugute.

Veröffentlicht am 14.10.2021, 19:00
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