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STARTSEITE > Kärnten > Wirtschaft Veröffentlicht am 25.11.2021, 07:48

Einstimmiger Grundsatzbeschluss

Grünes Licht für Technologie- und Gewerbe­park Lavant­tal

St. Paul im Lavanttal - Der in St. Paul geplante interkommunale Technologie- und Gewerbepark Lavanttal steht vor dem Start: Diese Woche erfolgte auch im Wolfsberger Gemeinderat der einstimmige Beschluss zu den erforderlichen Maßnahmen, einschließlich des Gemeinde-Aufteilungsschlüssels für die mit dem Park verbundenen Ausgaben und Einnahmen.
von Tanja Janschitz2 Minuten Lesezeit (316 Wörter)
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2025 soll die Koralmbahn als Achse Graz-Lavanttal-Klagenfurt in Betrieb gehen. Zur Ausnützung der damit verbundenen wirtschaftlichen Chancen ist im Bereich des neuen Bahnhofes Lavanttal in St. Paul ein gemeinsamer Technologie- und Gewerbepark der Lavanttaler Gemeinden geplant.

Einstimmiger Beschluss im Wolfsberger Gemeinderat

Zu diesem Zweck soll vom Land Kärnten ein zehn Hektar großes Grundstück nördlich des Tunnelportals angekauft werden. Nun geht es in allen neun Gemeinden des Bezirkes um die Zustimmung zu dem vom Land vorgeschlagenen Aufteilungsschlüssel für die notwendigen Investitionen und die zu erwartenden Einnahmen aus der Kommunalsteuer. Dieser sieht für Wolfsberg als einwohnerstärkste Gemeinde einen Anteil von 42 Prozent vor, für St. Paul als Standortgemeinde 20 Prozent, für St. Andrä 15 Prozent und entsprechend kleinere Anteile für die übrigen Gemeinden.

Einstimmig wurde nun im Wolfsberger Gemeinderat dem Projekt wie auch dem Aufteilungsschlüssel die Zustimmung erteilt. „Das ist ein Meilenstein für unsere Region“, betonte Bürgermeister Hannes Primus. Er bedankte sich beim Land Kärnten für den Ankauf des Grundstückes und verwies auf bereits laufende Überlegungen, das Areal noch zu erweitern.

Politik ortet Chancen für die Zukunft

Für die ÖVP erklärte Stadtrat Josef Steinkellner, dass damit ein lang ersehnter Wunsch der Wirtschaft in Erfüllung gehe. Erfreulich sei, dass neben dem Gewerbepark auch der Sektor Technologie nicht zu kurz komme. Gemeinderat und Nationalrat Johann Weber verwies auf die großen Chancen, die sich dem Lavanttal durch die neue Verkehrsanbindung eröffnen würden. „Schon die Errichtung der Autobahn in den 1980er Jahren hat zu einer Verdoppelung der Arbeitsplätze im Tal auf mehr als 20.000 geführt.“

Für die FPÖ sprach Gemeinderat Harald Trettenbrein – angelobt für die erkrankte Stadträtin Isabella Theuermann – von einem „Signal an die Zukunft“. Es würden auch bereits mit ansiedlungswilligen Firmen Gespräche geführt. Gleichermaßen Zustimmung kam von der Fraktion der Grünen.

Veröffentlicht am 25.11.2021, 07:48
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