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STARTSEITE > Kärnten > Aktuell Veröffentlicht am 25.11.2021, 17:56

Situation wird neu bewertet

Schulen bald geschlossen? Entscheidung fällt am Dienstag

Kärnten - Der Unterricht an Österreichs Schulen findet bis auf weiteres in Präsenz statt. Ab sofort gilt: werden innerhalb von drei Schultagen mindestens zwei Schülerinnen und oder Schüler positiv getestet, wird die Klasse für fünf Kalendertage in den ortsungebundenen Unterricht (distance learning) geschickt.
von Carolina Kucher2 Minuten Lesezeit (288 Wörter)

Kommenden Dienstag – vor der neuerlichen Beschlussfassung über die Verlängerung des Lockdowns durch den Hauptausschuss im Nationalrat – erfolgt eine Neubewertung. Das ist das Ergebnis der heutigen Videokonferenz der Landesbildungsreferentinnen und -referenten mit Bildungsminister Heinz Faßmann.

Seit Beginn der Pandemie fehlen 30 Wochen Präsenzunterricht

„Wir sind es unseren Kindern und Jugendlichen schuldig, alles zu tun, um sie vor langfristigen psychosozialen und pädagogisch negativen Folgen zu schützen, die, wie eine Vielzahl internationaler Studien bestätigt, ein Schul-Lockdown nach sich ziehen würde“, betont Kärntens Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser. Er verweist auch darauf, dass die Schülerinnen und Schüler seit Beginn der Pandemie bereits weit mehr als 30 Wochen lang keinen regulären Präsenzunterricht hatten.

Zahlen und Fakten zur Situation

Unbestritten hoch sei die Inzidenz bei den 6 bis 14-Jährigen. Allerdings müsse man sich auch die absoluten Zahlen vor Augen halten. So gäbe es in Kärnten 50 Prozent der Schulen aktuell keinen einzigen und in 70 weiteren Schulen nur jeweils 1 Coronafall unter den Schülerinnen und Schülern. Von über 3539 Klassen seien 112 und von 364 Schulen 6 geschlossen. Bei der letzten Testung gab es 237 positiv getestete Schülerinnen und Schüler, das sind 0,6 Prozent aller Schülerinnen und Schüler (insgesamt rund 67.138).

Situation wird neu bewertet

Durch die gesetzten Maßnahmen sollten die Infektionszahlen gesenkt werden können. Kommenden Dienstag werde es eine Neubewertung der Situation durch die Landesbildungsreferentinnen und -referenten geben. Aufrecht bleibt die Möglichkeit, dass Eltern ihre Kinder vom Unterricht in den Schulen entschuldigen. „Für diese Kinder und Jugendlichen müssen Schulen und Pädagoginnen und Pädagogen alternative Lern- bzw. Unterrichtsmöglichkeiten in angemessener Form schaffen, um pädagogische Nachteile so gut es geht zu verhindern“, so Kaiser abschließend

Veröffentlicht am 25.11.2021, 17:56
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