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STARTSEITE > Klagenfurt > Wirtschaft Veröffentlicht am 04.08.2022, 10:51

Sonnestrom für 1.400 Haushalte

Kelag installiert größte Frei­flächen-Photovoltaik­anlage in Kärnten

Klagenfurt - In der Kirchengasse in Klagenfurt errichtet die Kelag auf einer Fläche von rund 45.000 Quadratmetern die größte Freiflächen-Photovoltaikanlage in Kärnten. Sie wird aus etwa 7.650 PV-Modulen bestehen und pro Jahr Sonnenstrom für rund 1.400 Haushalte liefern.
von Tanja Janschitz3 Minuten Lesezeit (402 Wörter)#GOODNews

“Mit der Konzeption für die ‘Sonnen.Wiese’ erreichen wir zwei wichtige ökologische Ziele”, sagt Kelag-Vorstandssprecher Manfred Freitag. “Wir können pro Jahr 4,8 Millionen Kilowattstunden grünen Strom aus Photovoltaik erzeugen, das entspricht dem Jahresbedarf von rund 1.400 Haushalten mit einem durchschnittlichen Verbrauch und bedeutet eine CO₂-Einsparung von rund 3.600 Tonnen pro Jahr. Wir stärken damit unsere Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie und schaffen gleichzeitig durch eine Reihe von Maßnahmen eine Biodiversitätsfläche im Stadtgebiet. Sie wird Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten sein.”

v.l.n.r.: Kelag-Vorstandssprecher Manfred Freitag, Kelag-Vorstandsmitglied Danny Güthlein, Landeshauptmann Peter Kaiser, Bürgermeister Christian Scheider und Ingenieruskonsulent Josef Knappinger.
Manfred Freitag, Sprecher des Vorstandes der Kelag
Josef Knappinger, Ingenieurkonsulent ür Landschaftsplanung und Landschaftspflege

Millionen-Projekt

Von der rund 45.000 Quadratmeter großen Fläche werden etwa 20.000 Quadratmeter für die Stromerzeugung aus Photovoltaik genutzt, hier werden die Photovoltaik-Module in Süd-Ausrichtung installiert. “Es freut uns, dass unser neues Tochterunternehmen PVI GmbH die Paneele für diese Anlage liefert”, betont Freitag. Dieses Sonnenkraftwerk hat eine Gesamtleistung von 4.150 kWp. Das entspricht der Leistung von 830 PV-Anlagen auf Einfamilienhäusern mit einer angenommenen Leistung von jeweils fünf kWp. Die Kelag investiert rund vier Millionen Euro in dieses Projekt. Die “Sonnen.Wiese” wird im zweiten Quartal des kommenden Jahres in Betrieb gehen und Sonnenstrom ins Netz liefern.

Beitrag zur Energiewende

“Die verstärkte Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie ist ein wesentlicher Pfeiler der Energiewende hin zu nachhaltigen und umweltfreundlichen Energieversorgung ohne fossile Energie”, erläutert Danny Güthlein, Vorstand der Kelag. “Dazu gehören Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik. Weil das Photovoltaik-Potenzial auf Dächer nicht ausreicht, brauchen wir zusätzlich Photovoltaik-Anlagen auf Freiflächen. Deshalb gehört der Ausbau von Photovoltaik auch auf Freiflächen zu unserer Unternehmensstrategie.

Die Freiflächen-Photovoltaikanlage wird in der Kirchengasse in Klagenfurt errichtet.
Das Areal wird zu einer "Sonnen.Wiese", einer Biodiversitätsfläche mit hohem ökologischen Wert für Pflanzen und Tiere.

“Wertvoller Beitrag”

Einen Mehrfachnutzen und Mehrfachgewinn sieht auch Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) in der Realisierung des Projektes: „Wenn wir die Wahl zwischen Photovoltaik und Windkraft auf der einen und Kohle- und Atomkraft auf der anderen Seite haben, dann sollten wir in Österreich und Kärnten wissen, wofür wir uns entscheiden. In diesem Sinne bin ich auch froh, dass die Kelag ihre Gewinne sinnvoll und nachhaltig in Kärnten investiert.“ Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) begrüßt das Projekt der Kelag ebenfalls: “Mit dem Bau einer naturverträglichen Photovoltaikanlage leistet die Kelag einen wertvollen Beitrag.“

Die Lagler, Wurzer & Knappinger Ziviltechniker GmbH aus Villach begleitet das Projekt „Sonnen.Wiese“ ökologisch. „Bereits heute setzen wir die ersten Biodiversitätsschritte“, erklärt Josef Knappinger, Ingenieurkonsulent für Landschaftsplanung und Landschaftspflege. „Anstelle eines Spatenstiches pflanzen wir gemeinsam einige Sträucher der Hecke, die die ‚Sonnen.Wiese‘ umschließen wird.“

Anstelle des üblichen Spatenstichs, wurde eine Pflanze in die Erde gepflanzt.

Veröffentlicht am 04.08.2022, 10:51
Artikel-UPDATE am 04.08.2022, 13:53
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