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STARTSEITE > Villach > Aktuell Veröffentlicht am 09.08.2022, 09:09

Im September vor Gericht

Frauenleiche vor BH abgelegt: Freund droht lebenslange Haft

Villach - Am 15. November 2021 stand Villach unter Schock: Ein Mann hatte eine Frauenleiche vor der Bezirkshauptmannschaft abgelegt. Nun steht Andrei I. am 14. September 2022 wegen Mord vor Gericht.
von Carolina Kucher2 Minuten Lesezeit (306 Wörter)

Aber von vorne: Bei dem Mann handelte es sich um Andrei I. (28) und bei der Frauenleiche um seine Freundin Iulia P. (28). Das Paar lernte sich in Rumänien kennen und wohnte 2021 gemeinsam in Villach. Die 28-Jährige arbeitet als Prostituierte in Nachtclubs und ihr Freund soll sie dazu getrieben haben, täglich mindestens 750 Euro durch Sex-Dienstleistungen zu verdienen. Mit dem Geld finanzierten sie ihren Lebensunterhalt. Obwohl das Geld ihr Leben finanzierte, dürfte Andrei I. immer wieder eifersüchtig auf die Kunden seiner Partnerin gewesen sein. Es soll deshalb immer wieder Streit zwischen den beiden gegeben haben. Blaue Flecken soll Iulia P. auf ihren Hund geschoben haben. Am 15. November eskalierte die Situation. Über den Vorfall haben wir berichtet.

Sie war kalt und innerlich verblutet

Andrei I. soll seine Lebensgefährtin mit einem Aluminium-Stiel eines Wischmobs geschlagen haben, bis dieser brach. Später soll er sie außerdem mit einem Lattenrost und einem Vierkantholz geschlagen haben, bis sie ohnmächtig wurde. Um sie zu wecken, soll er sie mit kalten Wasser geduscht und eine Reanimation gestartet haben. Als das alles nichts half, brachte er die leblose Iulia P. zur BH Villach, wo er sie ablegte. Der Versuch, die junge Frau zu retten, schlug fehl, sie war eiskalt und innerlich bereits verblutet. Andrei I. soll unterdessen versucht haben, die Tatwaffe zu entsorgen.

Täter droht lebenslang

Der Täter zeigt sich geständig, allerdings bestreitet er die Mord-Absicht. Wir haben berichtet. “Mein Mandant bereut seine Tat zutiefst und zeigt sich emotional schwer getroffen. Er hielt es nicht für möglich, den Tod des Opfers herbeizuführen und fand sich auch nicht damit ab”, meint sein Anwalt Constantin-Adrian Nițu gegenüber der Zeitschrift heute.at. Nun muss sich Andrei I. am 14. September wegen Mordes vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten. Im soll lebenslang drohen.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Veröffentlicht am 09.08.2022, 09:09
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