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Symbolfoto
Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Jemand sitzt an einem Tisch und tippt an einem Laptop, auf dem Tisch liegen Schulbücher, ein Handy und ein Tablet

Aufpassen! 5 Tipps gegen Online-Betrüger

Die Informatik Austria, ein Zusammenschluss der Informatik an österreichischen Universitäten und Forschungsinstituten, gibt wichtige Tipps, um sich wirksam zu schützen.

von Redaktion 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(280 Wörter)

Das Problem betrügerischer Online-Shops nimmt weiterhin zu und sorgt fast täglich für Schlagzeilen. Während die warmen Sommermonate vor der Tür stehen und Menschen die Vorzüge des Online-Shoppings genießen, nutzen Kriminelle die Hochsaison des Einkaufens aus.

Schutz vor sommerlichem Online-Betrug

“Hohe Temperaturen und Urlaubsstimmung dürfen nicht dazu führen, dass wir unsere Vorsicht beim Online-Shopping vernachlässigen. Gütezeichen werden von Fakeshops oft einfach gefälscht, daher ist es wichtig, die Echtheit des Zeichens durch einen Klick zu überprüfen”, erklärt Edgar Weippl, von Informatik Austria. Weippl betont die Bedeutung, seriöse Websites von Fake-Seiten zu unterscheiden und gibt dazu wertvolle Ratschläge. “Außerdem sollten Verbraucher das Impressum der Website sorgfältig prüfen, auf plausible Angaben achten und die Erfahrungen anderer Nutzer im Internet recherchieren. Übersetzungsfehler oder kopierte AGBs können ebenfalls Hinweise auf Fakeshops sein.”

Tipps zum Erkennen von Fake-Seiten

Um Fake-Seiten zu erkennen, empfiehlt es sich, unabhängige Kanäle wie beispielsweise Google Maps zu nutzen, um zu überprüfen, ob an der angegebenen Shop-Adresse tatsächlich ein echter Shop existiert. Außerdem ist es ratsam, auf den Staat des Vertragspartners zu achten, da es im Streitfall schwierig sein kann, Rechte durchzusetzen, wenn der Shop beispielsweise auf einer kleinen Insel existiert.

Richtige Vorgehensweise und weitere Informationen

Im Falle von Online-Betrug sollten Betroffene die richtige Vorgehensweise beachten. Bevor es zu Betrug kommt, ist es wichtig, das Risiko zu begrenzen und die Daten auf unabhängigen Kanälen zu überprüfen. Im Anschluss sollte der Vorfall angezeigt werden, um die Statistiken zu erfassen und eine mögliche Aufklärung des Betrugs zu ermöglichen.

5 TIPPS

  1. Gütezeichen überprüfen: Betrügerische Online-Shops fälschen oft Gütezeichen. Es ist ratsam, mit einem Klick auf das Zeichen zu prüfen, ob es sich um ein echtes Zertifikat handelt

  2. Impressum prüfen: Im Impressum einer Website finden sich wichtige Kontaktdaten des Unternehmens. Achtet auf plausible Angaben und recherchiert im Internet nach Erfahrungen anderer Nutzer.

  3. AGBs analysieren: Fakeshops verwenden häufig fehlerhafte Übersetzungen oder kopieren die AGBs anderer Shops.

  4. Rücksendeinformationen beachten: Fehlen konkrete Adressangaben für die Rücksendung, könnte es sich um einen Fakeshop handeln. Vorsicht ist auch geboten, wenn Bestellungen und Rücksendungen außerhalb der EU erfolgen, da dies zu zusätzlichen Kosten führen kann.

  5. Vorauskasse vermeiden: Es ist ratsam, sich nicht ungeprüft auf Vorauskasse einzulassen. Der Kauf auf Rechnung bietet Konsumenten die sicherste Zahlungsmethode.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 18.08.2023 um 09:06 Uhr aktualisiert

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