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Trinkwasser-Testungen in Kärnten abgeschlossen

Beprobung von Wassergemeinschaften und Wasserversorger abgeschlossen. Keine gefährlichen Verunreinigungen festgestellt. Assistenzeinsatz des Bundesheeres zur Trinkwasserbeprobung beendet.

von Yvonne Schmid-Berger
1 Minute Lesezeit(246 Wörter)

Auch wenn es keinen Anlassfall gab und keine akute Gefahr für die Bevölkerung bestand, wurde das Trinkwasser in den von den Unwettern besonders betroffenen Gebieten Kärntens präventiv beprobt. Das Bundesheer unterstütze das Institut für Lebensmittelsicherheit, Veterinärmedizin und Umwelt des Landes Kärnten (ILV) bei der Beprobung und Analyse mit 13 Experteninnen und Experten – mit 6. September wurde der Assistenzeinsatz des Bundesheeres offiziell beendet.

187 Wasserproben

Die Betreiber der untersuchten Wassergemeinschaften bzw. die betroffenen Wasserversorger wurden aufgefordert Maßnahmen zu Behebung von eventuellen Verunreinigungen (Spülungen, Reinigung von Wasserbehältern, etc.) zu treffen. „In der Erstziehung wurden 187 Wasserproben untersucht, verteilt auf 20 öffentliche Wasserversorger bzw. 97 Wassergemeinschaften, in der Nachziehung wurden 69 Proben von 5 öffentlichen Wasserversorger und 33 Wassergemeinschaften entnommen.

Verunreinigungen nur fallweise

Fallweise wurden Verunreinigungen festgestellt – die jeweiligen Betreiber wurden von uns direkt verständigt und aufgefordert die entsprechenden Maßnahmen zur Behebung der Verunreinigungen zu treffen. Es bestand zu keinem Zeitpunkt ein Gesundheitsrisiko für die Kärntner Bevölkerung, das wurde durch die Beprobung bestätigt“, so Gesundheitslandesrätin Beate Prettner.

Bundesheer half mit

„Die Abarbeitung erfolgte nach einer Prioritätenliste. Das Bundesheer hat die Proben entnommen, die Analysen wurden sowohl vom Bundesheer als auch dem ILV durchgeführt. Die administrative Abwicklung und Ergebnisbegutachtung erfolgte durch das ILV“, so ILV-Direktor Gunther Vogl. Um ein aussagekräftiges mikrobiologischen Ergebnis zu erhalten, dauerte die Analyse einer Probe rund vier Tage. Die Probenentnahme und Analyse war für die betroffenen Trinkwasserversorgungseinrichtungen kostenlos.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 15.09.2023 um 13:44 Uhr aktualisiert

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