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/ ©Daniel Raunig

„Jedes Kamel kann Bundes­kanzler sein“: Kickl spottet über Nehammer

In einer energiegeladenen Rede beim FPÖ-Frühschoppen in Hartberg, Steiermark, ergriff FPÖ-Chef Herbert Kickl die Gelegenheit, erneut die Regierung zu kritisieren, insbesondere Bundeskanzler Karl Nehammer.

von Julia Waldhauser
Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(278 Wörter)

Herbert Kickl betonte die Notwendigkeit eines Kanzlers, der die Interessen der Bevölkerung an oberster Stelle sieht und bezeichnete Österreich unter Karl Nehammers (ÖVP) Regierung als “unterwegs am Highway to Hell”. Bezüglich eines Videos, in dem Nehammer seine Wut ausdrückte, machte Kickl sich über ihn lustig und bemerkte sarkastisch, Nehammer glaube offenbar, dass die englische Übersetzung für “Bundeskanzler” “Burger King” sei. Kickl behauptete, Nehammer sei in Wirklichkeit genauso wie im Video und beschuldigte ihn der “Kaltherzigkeit und Menschenverachtung”, die während der Corona-Pandemie offensichtlich geworden sei.

Kickl kündigt Herbstoffensive an

Kickl erwähnte auch Nehammers Vorfall mit dem “gewässerten Bier” beim Altausseer Kirtag und witzelte, dass “jedes Kamel Bundeskanzler sein könne”, wenn das die einzige Glanzleistung des Kanzlers sei. Der FPÖ-Chef kündigte außerdem eine “Herbstoffensive” an, die auf die bevorstehende Wahl in einem Jahr hinführen werde, und betonte die Notwendigkeit für politische Mitbewerber, sich auf etwas gefasst zu machen.

Vilimsky wird Spitzenkandidat für die FPÖ bei EU-Wahl

Kickl äußerte harte Kritik an der Europäischen Union und versprach einen “Kampf gegen das Diktat aus Brüssel”. Er erklärte auch, dass Harald Vilimsky der Spitzenkandidat der FPÖ bei der EU-Wahl sein werde. Schließlich nahm Kickl auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen ins Visier und kritisierte dessen Ausgrenzung der FPÖ. Er schloss seine Rede mit einer humorvollen Bemerkung über die Hofburg und die Köpfe, die darin rauchen. Diese Rede war ein weiterer Schritt in der konstanten Kritik der FPÖ an der aktuellen Regierung und den politischen Gegnern.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 02.10.2023 um 09:27 Uhr aktualisiert

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