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Bild auf 5min.at: Mehrere Personen vor Plakat.
Oliver Käfer, Josef Kletzenbauer, Fabrice Giradoni, Wolfgang Wiltschnigg, Markus Wagner (Pirstingerkogellifte), Nicole Schmidhofer (v.l.).

Ski und Snow­board im Trend: Steier­marks Winter­tourismus auf der Über­holspur

Die steirischen Skigebiete und Seilbahnbetriebe stehen vor der Skisaison 2023/24 in den Startlöchern und können optimistisch in die Zukunft blicken.

von Elisa Auer
Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(448 Wörter)

 Die Liebe zum Skifahren und Snowboarden in Österreich ist ungebrochen, und die Seilbahnen und Lifte spielen eine wichtige Rolle im Wintertourismus. In dieser Saison werden über 55 Millionen Euro in die Skigebiete investiert, um die Qualität des Angebots weiterhin zu sichern.

Höhen und Tiefen

Die letzten Jahre waren für den Skitourismus in Österreich von Aufs und Abs geprägt. Nach der massiven Corona-bedingten Delle verzeichnete die Branche jedoch zwei erfolgreiche Jahre. In der vergangenen Saison wurden 50,3 Millionen Erstzutritte, auch als “Skier Days” bezeichnet, verzeichnet – ein beeindruckender Anstieg im Vergleich zum Höchststand von 54,3 Millionen vor der Pandemie. Fabrice Girardoni, der Obmann der steirischen Seilbahnbetriebe, betont, dass der Trend wieder nach oben geht und man sich auf einem guten Weg befindet, auch wenn noch zehn Prozent bis zum Top-Winter 2018/19 fehlen.

Hohe Gästezufriedenheit und Nachwuchs

Umfragen unter den Wintersportgästen in der Steiermark und Österreich zeigen eine beeindruckende Zufriedenheit mit dem Angebot. 80 Prozent der Gäste sind Stammgäste, die immer wieder in die heimischen Skigebiete zurückkehren. Die Pistenverhältnisse und vor allem die Schneesicherheit sind seit zwei Jahrzehnten die Hauptkriterien bei der Wahl der Skigebiete. Dies unterstreicht die Bedeutung der Beschneiung, die eine Schneegarantie und hohe Pistenqualität sicherstellt. Die Begeisterung für das Skifahren bei jungen Menschen hält an, und kleinere Skigebiete spielen eine entscheidende Rolle dabei, die jüngere Generation für diesen Sport zu begeistern.

Nachhaltigkeit und Energie-Autarkie

Die steirischen Skigebiete setzen verstärkt auf Nachhaltigkeit und Energie-Autarkie. Obwohl Seilbahnen oft als “Stromfresser” bezeichnet werden, weist Oliver Käfer, Geschäftsführer der steirischen Seilbahnen, darauf hin, dass die Seilbahnen und Schneeanlagen bereits elektrifiziert sind. Der Energieverbrauch, gemessen an der Anzahl der Menschen, die den Winterurlaub genießen, ist vergleichsweise niedrig. Laut einer Studie des Umweltbundesamts verursacht der gesamte Wintertourismus in Österreich lediglich 0,9 Prozent des Energieverbrauchs. In dieser Saison werden über 55 Millionen Euro in die Infrastruktur der Skigebiete investiert, um die Qualität des Angebots nachhaltig zu sichern.

Erholung nach Corona

Die aktuellen Umfrageergebnisse von Manova zeigen, dass sich die Situation wieder entspannt. Die Gästezahlen steigen wieder deutlich an, auch wenn das Niveau von vor der Pandemie noch nicht erreicht ist. In der Saison 2022/2023 verzeichneten die steirischen Skigebiete 3,7 Millionen Ersteintritte, wovon 2,4 Millionen Übernachtungsgäste und 0,9 Millionen Tagesgäste waren. 0,4 Millionen kamen als Saisongäste. Die Ausgaben der Tagesgäste waren im Vergleich zu den Vor-Corona-Jahren geringer, während die “Heavy User” ihr Ausgabeverhalten beibehielten. Ein durchschnittlicher Gast gibt etwa 212 Euro pro Tag aus, was eine Wertschöpfungskette von insgesamt 400 Millionen Euro an direkter und indirekter Wertschöpfung auslöst, von der Gastronomie bis zu den Lieferanten.

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