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Klagenfurter Windisch-Kaserne wurde zur Goëss-Kaserne

Die Windisch-Kaserne in Klagenfurt wurde am Donnerstag offiziell in Goëss-Kaserne umbenannt. Oberst Georg Goëss kommandierte während des slowenischen Unabhängigkeitskrieges 1991 den Sicherungseinsatz an der Kärntner Grenze.

von Tanja Janschitz
2 Minuten Lesezeit(329 Wörter)

Beim Festakt waren neben Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) und Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) auch Witwe Veronika Goëss mit vielen Familienmitglieder sowie ehemalige Kameraden anwesend. Der Landeshauptmann erinnerte an die mehrere Jahre dauernde, auch international geführte Debatte um die Umbenennung der Windisch-Kaserne. „Wir sind damit auf einem richtigen, zukunftsweisenden Weg. Er steht auch für die gelingende Transformation des Bundesheeres in die Gegenwart“, betonte er und hob hervor, dass Oberst Goëss immer das erfüllt habe, was man vom Bundesheer erwarte: „Er war Vorbild. Sein Wirken war Wegmarkierung, Orientierung. Daher sind wir auch mit dieser Namensgebung in einer modernen Gegenwart angelangt und geben Zukunftsorientierung.“

Ein Bild auf 5min.at zeigt die Feierlichkeiten zur Umbenennung der Goëss-Kaserne in Klagenfurt.
©LPD Kärnten/Just

„Für seinen besonderen Führungsstil bekannt“

2022 sei der entsprechende Beschluss im Nationalrat gefallen, als Ministerin habe Tanner daraufhin die Militärische Denkmalkommission mit der Namensfindung beauftragt. Vorgeschlagen wurde laut der Ministerin auch eine Benennung nach Oberst Walther Schaumann oder die Bezeichnung Glan-Kaserne nach der geografischen Lage. Im Einvernehmen mit dem Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt habe man sich für Goëss-Kaserne entschieden. Die Ministerin dankte Land, Stadt, Denkmalkommission und insbesondere auch der Familie Goëss. „Oberst Goëss war für seinen besonderen Führungsstil bekannt, für seine ruhige, besonnene Art, mit der er den Zusammenhalt der Truppe gefördert hat. Er war vorbildhaft, ein wertgeschätzter Offizier der Zweiten Republik und hoch angesehen in der Truppe“, betonte Tanner.

Ein verdienter Offizier der Zweiten Republik

„Wir Soldatinnen und Soldaten freuen uns sehr darüber“, meinte Kärntens Militärkommandant, Brigadier Philipp Eder, über die Kasernen-Umbenennung. Oberst Goëss sei ein verdienter Offizier der Zweiten Republik gewesen. Das unterstrich auch der Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums, Georg Hoffmann, in seiner Festrede. Bei der von der Militärmusik Kärnten musikalisch umrahmten Feier anwesend waren unter anderem auch Nationalratsabgeordnete Elisabeth Scheucher-Pichler (ÖVP), Stadtrat Max Habenicht (ÖVP), der Militärgeistliche Emmanuel Longin und Oberst Bernhard Köffel von der 7. Jägerbrigade als Kommandant der umbenannten Kaserne.

Ein Bild auf 5min.at zeigt die Feierlichkeiten zur Umbenennung der Goëss-Kaserne in Klagenfurt.
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Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 05.10.2023 um 13:15 Uhr aktualisiert

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