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/ ©Pexels / Karolina Grabowska
Symbolfoto
Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Eine Frau gibt ihre Kreditkartendetails preis

„Microsoft-Trick“: Betrüger entlockten Klagenfurterin tausende Euro

Betrüger gaben sich am 4. Oktober als Microsoft-Mitarbeiter aus und brachten eine Klagenfurterin um mehrere tausend Euro.

von Tanja Janschitz
Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(254 Wörter)

Die 61-Jährige wurde am 4. Oktober 2023 von einer vermeintlichen Mitarbeiterin der Firma Microsoft telefonisch kontaktiert. Es handelte sich hier jedoch um einen Betrug. Sie redete so lange auf die Pensionistin ein, bis diese ihr den Zugriff auf ihren Computer gewährte. Angeblich, um ein Virenschutzprogramm zu installieren, da es bereits zehn „Hackerangriffe“ auf den PC gegeben haben soll.

Fiese Masche

Wenig später erhielt die Klagenfurterin einen weiteren Anruf – diesmal von einem Mitarbeiter. „In diesem wurde ihr mitgeteilt, dass es sich bei dem ‚Hacker‘ um einen Bankbeamten handeln könnte und man diesem eine Falle stellen wolle“, erklärt man seitens der Polizei. Dazu würde man auf das Konto der Frau 8.000 Euro übermitteln, welche dann wiederum von der Frau auf ein deutsches Konto weiterzuleiten wären.

Tausende Euro an Betrüger überwiesen

Sofort überwies die Frau das Geld, stellte jedoch fest, dass im Gegenzug kein Geld vom vermeintlichen Mitarbeiter eingelangt war. Da nahm das Opfer erneut mit dem Unbekannten Kontakt auf. Erst als die Klagenfurterin wieder aufgefordert wurde, neuerlich einen Betrag einzuzahlen, um weitere Hacker zu überführen, vermutete sie einen Betrug und erstattete die Anzeige. Vorsicht also vor der Microsoft-Betrugsmasche am Telefon.

Achtung: Warnung vor falschen Microsoft Mitarbeitern

Oft sprechen die Anrufer Englisch oder ein gebrochenes Deutsch. Die vermeintlichen Support-Mitarbeiter versuchen, ihre Opfer am Telefon zu überreden, unter ihrer Anleitung bestimmte Schritte am Computer auszuführen. Zusätzlich zu den Fake-Anrufen nutzen die Betrüger heute aber auch vermehrt E-Mailsinfizierte Webseiten und Pop-ups.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 06.10.2023 um 16:35 Uhr aktualisiert

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