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Ein Foto auf 5min.at zeigt die Spatenstichfeier beim Gemeinschaftskraftwerk in Lamnitz.
Am Foto: Sepp Zraunig, Klaus Reiter, Reinhard Draxler, Sebastian Schuschnig, Josef Kerschbaumer, Christian Rupp, Franz Zlöbl, Thomas Meixner (v.l.)

Spatenstich für das Gemeinschaftskraftwerk in Lamnitz

In Lamnitz in der Gemeinde Rangersdorf fand am Freitag der Spatenstich für das Gemeinschaftskraftwerk Lamnitz statt. Zahlreiche Ehrengäste sowie Bürger kamen zur Feier.

von Tanja Janschitz
2 Minuten Lesezeit(299 Wörter)


An der Kraftwerksgesellschaft Rangersdorf hält die Gemeinde Rangersdorf 51 Prozent; die Kelag ist mit 39 Prozent beteiligt, die Reiter Bioholz GmbH mit zehn Prozent. Das Gemeinschaftskraftwerk Lamnitz wird über eine Leistung von 1.187 Kilowatt verfügen und pro Jahr rund 2,8 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Das entspricht dem Strombedarf von zirka 800 Kärntner Haushalten. Die drei Partner investieren insgesamt rund 4,8 Millionen Euro in dieses Projekt.

Ein Foto auf 5min.at zeigt die Spatenstichfeier beim Gemeinschaftskraftwerk in Lamnitz.
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Druckrohrleitung ist 1.400 Meter lang

Sepp Zraunig, Vizebürgermeister der Gemeinde Rangersdorf (ÖVP) und Geschäftsführer der Kraftwerksgesellschaft Rangersdorf GmbH erläutert die technischen Daten des Gemeinschaftskraftwerkes Lamnitz. „Von der Bachfassung bis zum Krafthaus am Ufer der Möll nützen wir eine Fallhöhe von rund 130 Meter. Die Druckrohrleitung aus glasfaserverstärktem Kunststoff ist 1.400 Meter lang. Im Krafthaus wird eine sechsdüsige Peltonturbine den Generator antreiben, sodass wir ab August 2024 pro Jahr grünen Strom aus heimischer Wasserkraft erzeugen und ins Netz einspeisen können. Die Bauarbeiten haben wir vorwiegend an Unternehmen aus der Region vergeben können, sodass die regionale Wertschöpfung bei diesem Projekt hoch ist.“

Weg zum Spatenstich war lang

Josef Kerschbaumer, Bürgermeister von Rangersdorf (ÖVP) blickte beim Spatenstich zurück: „Der Weg zum Spatenstich war lang und schwierig. Erste Überlegungen gab es bereits vor mehr als 15 Jahren. Nach langwierigen Verhandlungen, Planungen und nach der behördlichen Genehmigung können wir jetzt dieses umweltfreundliche Wasserkraftwerk in unserer Gemeinde errichten.“ Die Kelag tritt beim Gemeinschaftskraftwerk Lamnitz nicht nur als einer von drei Investoren auf, sondern bringt auch ihr Know-how für den Bau und den Betrieb von Wasserkraftwerken ein. „Wir haben 100 Jahre Erfahrung bei Bau und Betrieb von Wasserkraftwerken“, erklärt Reinhard Draxler, Vorstand der Kelag. Auch Wirtschafts- und Energiereferent Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) überzeugte sich beim Spatenstich im Mölltal persönlich von diesem Millionenprojekt.

Ein Foto auf 5min.at zeigt die Spatenstichfeier beim Gemeinschaftskraftwerk in Lamnitz.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 07.10.2023 um 10:17 Uhr aktualisiert

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