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Politische Turbulenzen in der Steiermark: Neuwahlen gefordert

Die Steiermark befindet sich in politischer Unruhe, nachdem zwei hochrangige Mitglieder der Landesregierung innerhalb kurzer Zeit zurückgetreten sind. Die FPÖ fordert Neuwahlen und sieht die politische Stabilität gefährdet.

von Julia Waldhauser
Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(328 Wörter)

Die politische Landschaft in der Steiermark gerät in Aufruhr, während die Gesundheitskrise an Fahrt aufnimmt. Nach dem gesundheitsbedingten Rücktritt von Landesrat Johann Seitinger tritt heute ein weiteres Mitglied der ÖVP-Regierung zurück. Die umstrittene Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß zieht sich zurück, was bedeutet, dass innerhalb kürzester Zeit 50 Prozent des ÖVP-Regierungsteams von Landeshauptmann Christopher Drexler abhandengekommen sind.

Kunasek fordert Neuwahlen in der Steiermark

Mario Kunasek, der Klubobmann der FPÖ, äußerte sich besorgt über die Lage und betonte die Notwendigkeit von Neuwahlen. Er sieht die steirische Landesregierung als Gefahr für die politische Stabilität und kritisiert das Chaos im Gesundheitsressort. Die täglichen Hiobsbotschaften aus den Versorgungseinrichtungen und die zunehmend schlechter werdende Situation in den steirischen Regionen seien alarmierend.

Foto auf 5min.at zeigt Mario Kunasek, Landesparteiobmann der FPÖ, wie er in die Kamera lächelt.
©Mario Gimpel
Mario Kunasek, Klubobmann der FPÖ, bekräftigt die Notwendigkeit von Neuwahlen.

Sandra Krautwaschl kritisiert Drexler: Gesundheitssystem im Fokus

„Ich hätte mir erwartet, dass Drexler den Karren, den er als damaliger Gesundheitslandesrat in den Dreck gefahren hat, selbst auch wieder herauszieht. Personalrochaden ein Jahr vor dem regulären Ende der Legislaturperiode sind nicht dazu geeignet, das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen. Drexler verspielt so nur wieder wertvolle Zeit, die wir eigentlich nicht haben, um die Lücken im Gesundheitssystem zu schließen und die Steirer die Versorgung zu garantieren, die sie verdienen“, kommentiert die Grüne Klubobfrau Sandra Krautwaschl den heutigen Rücktritt von Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß.

Foto auf 5min.at zeigt Sandra Krautwaschl von den Grünen, die in die Kamera grinst.
©BY-SA 4.0
Sandra Krautwaschl kritisiert Landeshauptmann Drexler

Claudia Klimt-Weithaler kritisiert Bogner-Strauß für Gesundheitspolitik

„Persönlich wünsche ich Juliane Bogner-Strauß alles Gute. Dass die Landesrätin und wir von der KPÖ gesundheitspolitisch aber grundsätzlich andere Vorstellungen verfolgt haben, ist kein Geheimnis. Sie hat die Krise im steirischen Gesundheits- und Pflegewegen, deren Grundstein schon ihr Vorgänger Drexler gelegt hat, mitzuverantworten. Wer so lange untätig bleibt, während sich der Ärzte- und Pflegepersonalmangel immer weiter zuspitzt, die Wartezeiten für OPs immer länger werden und Kassen- und Allgemeinmediziner fehlen, hat die Position schlicht verfehlt“, so KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler in einer ersten Reaktion.

Foto auf 5min.at zeigt Claudia Klimt-Weithaler von der KPÖ in die Kamera lächeln.
© KPÖ Steiermark
Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 09.10.2023 um 13:08 Uhr aktualisiert

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