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Mehr als ein Dach über dem Kopf: Caritas kämpft für Obdachlose

Zum Welttag der Obdachlosen am Dienstag, den 10. Oktober, richtet Caritasdirektorin Nora Tödtling-Musenbichler den Fokus auf die Situation von Menschen ohne festen Wohnsitz.

von Julia Waldhauser
Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(226 Wörter)

„Im Zusammenwirken von Stadt Graz, Land Steiermark und Hilfsorganisationen gelingt es zum Glück, obdachlosen Menschen viele Angebote zu machen“, betont die Caritasdirektorin. „Wir müssen in der Hilfe aber weitere Schritte gehen. Zunehmend sehen wir, dass Menschen mit psychischen Belastungen gefährdet sind, ihre Wohnung zu verlieren. Daher braucht es neue Modelle der Versorgung“.

Neue Versorgungsmodelle

Begleitung müsse eine stärkere Rolle spielen, erklärt Nora Tödtling-Musenbichler. „Unsere Erfahrung ist, dass es oft nicht mehr ausreicht, den Menschen mit Beratung und nach einer Phase der Stabilisierung in einer Einrichtung das eigenständige Wohnen zu ermöglichen. Oft ist es nötig, Menschen langfristig zu begleiten. Es wird daher neue Modelle brauchen, um Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und je nach ihren Möglichkeiten eine Form des Wohnens zu bieten, die ihnen hilft, Stabilität zu entwickeln.“

Zuflucht und Unterstützung für Obdachlose in Graz und Leoben

In den Notschlafstellen in Graz und Leoben stehen insgesamt rund 120 Schlafgelegenheiten für Männer, Frauen und Jugendliche zur Verfügung. In den Wintermonaten öffnet zusätzlich die Winternotschlafstelle mit 40 weiteren Plätzen für Männer, Frauen und Familien. Ergänzend bietet die Caritas Orte, wo sich Menschen ohne Zuhause tagsüber aufzuhalten, essen, Sozialkontakte pflegen, duschen und ihre Kleidung waschen können.

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