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Koralmbahn: „Landeshauptstadt soll ihre Hausaufgaben machen“

WK-Bezirksstellenobmann Franz Ahm überreichte einen überdimensionalen Wecker und Hausübungshefte an die Klagenfurter Stadträte. Er fordert entschlossene Schritte zur Vorbereitung auf die Inbetriebnahme der Koralmbahn.

von Tanja Janschitz
1 Minute Lesezeit(188 Wörter)

Ende Dezember 2025 wird mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn die Fahrzeit zwischen den Landeshauptstädten auf 45 Minuten drastisch reduziert – wir haben berichtet. Während entlang der Hochleistungsstrecke und vor allem zu beiden Seiten der Koralm bereits intensiv an den Vorbereitungen für diese Jahrhundertchance gearbeitet werde, liege die Landeshauptstadt im Dornröschenschlaf, kritisiert Wirtschaftskammer-Bezirksstellenobmann Franz Ahm. Er überreichte deshalb einen überdimensionalen Wecker und Hausübungshefte für jeden Stadtrat bzw. jede Stadträtin der Klagenfurter Stadtpolitik: „Es ist höchste Zeit, gemeinsam an der Zukunft zu arbeiten und die Hausaufgaben zu machen. Die Landeshauptstadt muss sich entschlossen auf dieses historische Ereignis vorbereiten, um die Chancen für die Bürgerinnen und Bürger und den gesamten Wirtschafts- und Lebensstandort voll auszuschöpfen“, so Ahm.

Ein Bild auf 5min.at zeigt, wie Wirtschaftskammer-Bezirksstellenobmann Franz Ahm einen überdimensionalen Wecker und Hausübungshefte and die Klagenfurter Stadträte überreicht.
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Noch 800 Tage, dann geht die Koralmbahn in Betrieb

Ahm: „Die Eröffnung des Koralmbahntunnels wird zweifellos eine transformative Wirkung auf die Landeshauptstadt und die umliegenden Regionen haben. Jetzt ist die Zeit gekommen, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen und sicherzustellen, dass die Region optimal auf die bevorstehenden Möglichkeiten und auch auf die damit verbundenen Herausforderungen vorbereitet ist.“

Dazu gehören für Ahm

  • die Planung und Stadtteilentwicklung des gesamten Bahnhofsviertels („Station City“ als „Tor zur Welt“ (Stichwort EUROPAN 16): „Hier ist ein entschlossenes Engagement erforderlich, um Klagenfurt vom Um- und Ausbau rund um den Bahnhof bis zur angrenzenden Bildungsmeile als zukunftsorientierte Stadt zu positionieren!“
  • die Revitalisierung der Bahnhofstraße: „Das bedeutet die Neugestaltung und Attraktivierung der Bahnhofstraße als vitale Lebensader zwischen der Innenstadt und dem Bahnhof.“
  • moderne ÖPNV-Lösungen: Die Entwicklung zeitgemäßer öffentlicher Verkehrsverbindungen zwischen dem Alten Platz und dem Bahnhof, um den Mobilitätsansprüchen einer Landeshauptstadt gerecht zu werden.
  • die Gründung einer Agentur für wirtschaftliche Entwicklung zur Ansiedelung von Leitbetrieben, Flächensicherung und Standortmarketing: Die Landeshauptstadt braucht ein Wirtschaftsleitbild mit einer Ansiedlungsoffensive für die AREA Süd im Alpen-Adria-Raum, um Unternehmen anzuziehen und zu unterstützen.
  • ein dringend nötiges durchdachtes Mobilitätskonzept, das den Ausbau des Infrastrukturnetzes für öffentliche Verkehrsmittel und ein zeitgemäßes Radwegenetz einschließt.
  • die Weiterentwicklung des Juwels Lendkanal, der als moderne Wasserstraße zwischen der Innenstadt, der Universität und dem Wörthersee fungieren soll.

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