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Ein Bild auf 5min.at zeigt Bürgermeister Christian Scheider, Landeshauptmann Peter Kaiser und Heinz Bachmann.
Am Foto: Bürgermeister Christian Scheider, Landeshauptmann Peter Kaiser und Heinz Bachmann (v.l.).

Am 17. Oktober jährt sich der Todestag von Ingeborg Bachmann

Am 17. Oktober jährt sich der Todestag von Ingeborg Bachmann zum 50. Mal. Die bedeutende Kärntner Schriftstellerin wurde 1926 in Klagenfurt geboren und verstarb 1973 in Rom.

von Tanja Janschitz
Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(280 Wörter)

„Kärnten ist sich der weit über die Landesgrenzen hinausreichenden Bedeutung seiner Literatinnen und Literaten bewusst. Daher befassen wir uns intensiv mit deren Leben und Werke, wollen und werden sie zukunftsweisend – insbesondere auch an die Jugend – vermitteln“, betont Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und verweist in diesem Sinne auf das Bachmann-Haus in der Klagenfurter Henselstraße, in dem man ab 2024 in die Lebens- und Literaturwelt der Autorin eintauchen wird können.

Bachmann-Haus öffnet 2024

„Ingeborg Bachmann war nicht nur eine herausragende Autorin, sondern auch wichtige Frauenpersönlichkeit. Ziel ist es, nicht nur das Bewusstsein für ihr literarisches Werk in der kollektiven Erinnerung stetig zu erneuern, sondern auch auf historische und biographische Zusammenhänge zu verweisen. Dabei sollen auch Bezüge zwischen Kärnten und späteren Lebens- und Werkphasen dargestellt werden“, erklärt Kaiser. Eine geeignete und würdige Plattform wird jenes Klagenfurter Haus bieten, in dem Bachmann ihre Kinder- und Jugendjahre verbrachte. Ermöglicht durch Mittel der Kärnten Privatstiftung wurde es vom Land Kärnten und von der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee angekauft.

Ein Bild auf 5min.at zeigt Bürgermeister Christian Scheider, Landeshauptmann Peter Kaiser, Heinz Bachmann und Frau Isolde Moser.
© LPD Kärnten/Szalay
Am Foto: Bürgermeister Christian Scheider, Landeshauptmann Peter Kaiser, Isolde Moser und Heinz Bachmann (v.l.)

Museum soll unterschiedliche Lebensphasen zeigen

„Es wird sogar die Gebäudefassade in das ursprüngliche Erscheinungsbild, wie es Ingeborg Bachmann kannte, rückgeführt. Die notwendigen Sanierungsarbeiten befinden sich aktuell in Planung“, berichtet Kaiser. In der späteren musealen Nutzung des Hauses sollen die unterschiedlichen Lebensphasen, Werkphasen und Persönlichkeiten bzw. Beziehungen präsentiert werden. Der Erzählbogen spanne sich dabei von Bachmanns Kindheit in Klagenfurt, welche vom Zweiten Weltkrieg stark geprägt war, über die Studienjahre und literarischen Anfänge bis hin zum tragischen Tod der Ausnahmeliteratin in ihrer Wohnung in Rom im Oktober 1973.

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