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/ ©kärnten.museum / Karlheinz Fessl

„kärnten.museum“ gleich doppelt ausgezeichnet

Seit Freitag, den 13. Oktober, darf sich das "kärnten.museum" über zwei Auszeichnungen freuen, die das Innen und Außen des generalsanierten neuen Hauses würdigen.

von Phillip Plattner
1 Minute Lesezeit(229 Wörter)

Einerseits handelt es sich um das Österreichische Museumsgütesiegel, andererseits um den „Bauherr:innenpreis 2023“, vergeben von der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs. Die Preisverleihungen fanden am Mittwoch, 11. Oktober, und am Freitag, 13.Oktober, in Bregenz statt. Reinhard Bachl als Leiter des Kärntner Landesimmobilienmanagements und Johannes Ragger als zuständiger Projektleiter nahmen den „Bauherr:innenpreis“ gemeinsam mit Architekt Roland Winkler und kärnten.museum-Direktor Wolfgang Muchitsch im Bregenzer Festspielhaus entgegen. „Getreu dem Motto „Baukultur – Wahrung und Hebung der Qualität“ wird die Auszeichnung als Motivation und Auftrag für zukünftige Projekte verstanden“, so Bachl und Ragger.

„Wir dürfen stolz sein“

Landeshauptmann und Kulturreferent Peter Kaiser gratuliert herzlich zu den Auszeichnungen: „Wir dürfen stolz sein. Kärnten verfügt über eine herausragende und erneut ausgezeichnete Baukultur, über Architekten sowie Bauherren, die mit viel Engagement hinter der Umsetzung von innovativen und zukunftsweisenden Bauprojekten stehen“, so der Landeshauptmann. „Das neue kärnten.museum ist ein Zweckbau im allerbesten Sinn des Wortes. Der Zweck ist, das Museum als einen der hervorragenden Orte unserer Gesellschaft wahrzunehmen, an denen zivilgesellschaftliche Fragestellungen vorurteilsfrei diskutiert werden können“, erklärt auch Museumsdirektor Muchitsch.

Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen sind die Ausgezeichneten vom Kärnten Museum mit der Auszeichnung.
©Heinz Schmölzer

Zwei Kärntner Projekte für Preis nominiert

2023 wurden unter insgesamt 110 Einreichungen 25 Projekte für den „Bauherr:innenpreis“ nominiert. Aus Kärnten waren dies das neue kärnten.museum und der Rathausplatz in Spittal an der Drau.

Was ist der „Bauherr:innenpreis“?

Der Österreichische „Bauherr:innenpreis“ – 1967 von Architekt Hans Hollein ins Leben gerufen – würdigt Bauvorhaben, welche in der Verwirklichung ihrer Bauaufgabe, der Ausführung, der architektonischen Gestalt, in ihrem gesellschaftlichen Engagement und innovatorischen Charakter als vorbildlich zu bezeichnen sind. Die Rolle des Bauherrn beschränkt sich dabei keineswegs nur auf die Kostensteuerung, sondern umfasst vielmehr auch die Vorgabe von Projektzielen und die Sicherstellung der Einhaltung derselben in Bezug auf Funktion, Konstruktion, Standard und Gestaltung und nicht zuletzt hinsichtlich Qualitäten und Terminen.

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