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Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Das LKH Graz II West in der Steiermark.

Steirische Krankenhäuser testen neue Notfall-Software

Am 17. Oktober testen das Rote Kreuz Steiermark und die KAGES eine neue Einsatzsoftware zur Optimierung der Versorgung bei Notfällen mit vielen Verletzten in den steirischen Krankenhäusern.

von Julia Waldhauser
Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(294 Wörter)

Am Dienstag, dem 17. Oktober 2023, führt das Rote Kreuz Steiermark in Zusammenarbeit mit der steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGES) einen Testlauf für eine neue Einsatzsoftware durch. Dieses innovative Modul, eingebettet in das Softwaresystem „virtEBA“, ermöglicht eine effiziente Koordination von Transporten sowie eine reibungslose Kommunikation zwischen den Einsatzkräften und den Krankenhäusern.

Neues Modul ermöglicht gezielte Krankenhauszuweisung und frühzeitige Vorbereitung

Der Kern des neuen Moduls besteht darin, dass die Einsatzkräfte bei Patiententransporten auf der Grundlage von im System eingegebenen Daten Informationen über das nächstgelegene geeignete Krankenhaus erhalten. Gleichzeitig werden die Zielkrankenhäuser im Voraus über die ankommenden Transporte informiert, um sich auf die ankommenden Patienten vorbereiten zu können.

Echtzeitkommunikation und Informationsaustausch

Das „virtEBA“-Modul, speziell entwickelt für den Fall von Massenanfällen von Verletzten (MANV), ermöglicht nicht nur eine strukturierte Alarmierung, sondern auch eine effektive Kommunikation und Informationstransparenz in Echtzeit für alle Beteiligten. Dies bedeutet, dass alle beteiligten Parteien, einschließlich der Rettungsleitstellen und Krankenhäuser, stets denselben Informationsstand haben.

Bis zu 500 Patienten gezielt koordinieren

Durch die zentrale Datenbank können die steirischen Krankenhäuser ihre Kapazitäten effizient verwalten und im Bedarfsfall bis zu 500 Patienten gezielt koordinieren. Diese technische Innovation stellt einen erheblichen Fortschritt im Katastrophenmanagement dar und gewährleistet eine zielgerichtete und reaktionsschnelle Lenkung des Patientenstroms.

Neues Modul als Schlüssel für optimierte Patientenversorgung

Peter Hansak, der Landesrettungskommandant, betont die Bedeutung des neuen Moduls für eine optimierte Patientenversorgung bei Großeinsätzen. Er betont, dass die Einführung dieses Moduls eine effektive administrative Unterstützung für das reibungslose Funktionieren des Gesundheitssystems darstellt. Die bevorstehende steiermarkweite Großübung dient als entscheidender Testlauf für die Funktionalität und Effizienz dieses innovativen virtEBA-Moduls in der Praxis.

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