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Wirbel in Neuholdaugasse: „Jugendlicher hat mir in den Hintern getreten“

Ein schockierender Zwischenfall ereignete sich kürzlich in der Grazer Neuholdaugasse: Eine Jugendbande soll gewalttätig gegenüber einem Anrainer geworden sein. Auch über weitere Vorfälle wird geklagt.

von Elisa Auer
Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(347 Wörter)

Ein verängstigter und empörter Leser meldete sich kürzlich mit dem folgenden Anliegen an unsere Redaktion: Er ging am 14. Oktober gegen 17 Uhr zum Hofer in der Nähe des Jugendzentrums in der Neuholdaugasse und wurde dort von einer Gruppe Jugendlichen gegrüßt. Etwa eine Minute später jedoch wurde er von einem Jungen der Gruppe in den Hintern getreten. „Ich drehte mich um und sah nur noch einen davonlaufen. Die anderen hatten sich wohl schon vorher aus dem Staub gemacht“, so berichtete der sichtlich empörte Leser gegenüber 5 Minuten.

Wände beschmiert, Straße „zugemüllt“

Anschließend sollen diese zum Jugendzentrum in der Neuholdaugasse gelaufen sein, wo sie nach anschließender Konfrontation alles abstritten. Der Mann suchte dort das Gespräch mit der Betreuerin, die ihm daraufhin antwortete, dass er ja nicht wissen könne, ob es ein Junge des Jugendzentrums gewesen war. Der Anrainer beklagt, dass sich solche Vorfälle häufen und „die Zustände dort immer schlimmer werden“. Vermehrt werden Jugendliche neben dem Jugendzentrum gesichtet, die „kiffen“, ihren Müll herumliegen lassen und Wände beschmieren, betont unser Leser besorgt.

So äußert sich das Jugendzentrum

Wie aber positioniert sich das Jugendzentrum zu diesen Vorfällen? Werden solche Übergriffe sanktioniert? „Wir bedauern, dass Jugendliche oft stigmatisiert werden, wenn es um Probleme in sozial benachteiligten Stadtteilen geht. Unsere langjährige Erfahrung in der Jugendarbeit zeigt, dass Jugendliche einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft leisten können, wenn sie in positiven und unterstützenden Umgebungen aufwachsen und sich entfalten können. Ein Jugendzentrum ist eine solche Umgebung, indem es Jugendlichen einen Raum bietet, ihre Fähigkeiten und Talente zu entwickeln und ihre Interessen zu verfolgen“, so die Reaktion von Wolfgang Nußmüller, Sprecher von Jugend am Werk, nachdem 5 Minuten das Jugendzentrum mit diesem Vorfall konfrontiert. Er betont dabei die Relevanz von Jugendzentren, die eine entscheidende Rolle bei der Förderung von sozialer Integration, persönlicher Entwicklung, Gewaltprävention und der Stärkung von Werten wie Verantwortung, Respekt und Empathie spielen.

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