Skip to content
/ ©5 Minuten
Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Das Landesgericht in Graz

Nach Bluttat in Algerien: Prozess in Graz wieder vertagt

Ein Fall, der das Grazer Gericht bereits seit Jahren beschäftigt, wurde am heutigen Donnerstag, den 19. Oktober, neuerlich vertagt. Ein Algerier steht vor Gericht, weil er einen anderen Mann getötet haben soll.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(151 Wörter)

In Constantine in Algerien hat sich in 2019 eine Bluttat ereignet. Diese Tat beschäftigt nun bereits seit Jahren das Landesgericht in Graz. Der Grund dafür: Der Angeklagte, der einen Mann mit einem Messer und Stichen in Rücken und Brust getötet haben soll, wurde im Jahr 2020 im Bezirk Leibnitz aufgegriffen, daher muss der Prozess auch hierzulande stattfinden.

Kann Zeuge den Angeklagten entlasten?

Es haben bisher bereits zahlreiche Verhandlungen stattgefunden, bei jener am heutigen Donnerstag, den 19. Oktober, ging es vor allem darum, ob und wie zwei Zeugen angehört werden könnten, berichtet der „ORF“. Einer der beiden soll das Alibi des Angeklagten angeblich bestätigen können. Ganz im Gegensatz dazu wurde der 26-Jährige in seiner Abwesenheit in Algerien übrigens bereits verurteilt – zum Tod. Ausgeliefert werden kann er daher auch nicht. Für den Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes