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/ ©Pixabay / Rain Carnation
Symbolfoto
Ein Bild auf 5min.at zeigt einen Wolf in einem Wald.

Wolf im Raum Villach sorgt weiterhin für Aufsehen

Jener Wolf, der im Villacher Stadtgebiet bis 2. November zum Abschuss freigegeben ist, dürfte mit jenem, der diese Woche von einem PKW wie berichtet überfahren wurde, nicht ident sein.

von Manfred Wrussnig
2 Minuten Lesezeit(319 Wörter)

„Er narrt uns weiter, er tauchte mehrfach rund um die Infineon auf, wo er, weil verbautes Gebiet ist, nicht geschossen werden darf“, schildert ein Jäger 5 Minuten. Daraufsetzen auch Martin Balluch und der WWF. “Sollte der Wolf im verbauten Gebiet, wo die Jagd bekanntlich ruht, erlegt werden gibt es eine Anzeige“, so Balluch.

„Sollte ich ihn sehen, werde ich nicht schießen“

Aber das Revier des Wolfes erstreckt sich hinaus in die Schütt, wo er, ebenfalls wie berichtet von einer Wildkamera erfasst wurde. „Ich weiß nur eines, es ist kein Wild mehr hier zu sehen, daher muss der Wolf in dem Gebiet sein. Sollte ich ihn sehen, werde ich ihn aber nicht schießen, weil es sinnlos ist, denn es wird dann nicht lange dauern, ist der nächste da“, so ein Jagdberechtigter. So wie er, sollen inzwischen schon viele seiner Jagdfreunde denken. Und: „Erwischt wurden bis jetzt jeweils nur junge unerfahrene Wölfe, die sich den Gehöften näherten. Ein Schadwolf,  der Vieh tötete, ist unter den sieben erlegten nicht darunter.“

„Nirgends woanders wurden so viele Risikowölfe geschossen wie in Kärnten“

Das sieht man auch beim WWF so. „Nirgends woanders wurden so viele Risikowölfe geschossen wie in Kärnten, Schadwolf wurde noch nie einer erwischt“, so Christian Pichler vom WWF.  An die Adresse von Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber (ÖVP) gerichtet forderte ein Jäger: „Statt Geld für die Hybridsuche und Losungen einzusammeln auszugeben,  soll er sich lieber dafür einsetzen, dass der Wolf jagdbar wird und es für ihn eine Schonzeit und eine Zeit gibt, in der  er regulär bejagt werden darf.  Abschussverordnungen, die noch dazu rechtlich umstritten sind und jeden Jäger ins Kriminal bringen könnten,  helfen nichts, es sind schon zu viele Wölfe im Land.“.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 19.10.2023 um 14:33 Uhr aktualisiert

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