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Böen bis zu 110 km/h: Stürmischer Südföhn weht uns um die Ohren

Von Osttirol bis zum Alpenostrand werden in den kommenden Stunden Böen von 60 bis 80 km/h erwartet. Auf den Bergen sind sogar Orkanböen möglich.

von Tanja Janschitz
1 Minute Lesezeit(206 Wörter)

Im Vorfeld des kräftigen Tiefs WOLFGANG stellt sich am Freitag stürmischer Südföhn im Alpenraum ein. „Dabei sind in den prädestinierten Föhntälern schwere Sturmböen, auf den Bergen auch Orkanböen möglich“, warnen die Meteorologen der Österreichischen Unwetterzentrale (UWZ). Besonders im westlichen Bergland – vom Brandnertal bis zu den Hohen Tauern sowie auch in den prädestinierten Tälern, wie etwa dem Wipptal und in Innsbruck – werden in der Nacht auf Freitag regelrechte Sturmböen erwartet. Im Süden – etwa in den Karawanken – kann es zeitweise auch stärker regnen.

Ein Foto auf 5min.at zeigt eine Warnkarte der Geosphere Austria von Österreich.
©Geosphere Austria
Ein Foto auf 5min.at zeigt eine Warnkarte der Geosphere Austria von Kärnten.
©Geosphere Austria
Ein Foto auf 5min.at zeigt eine Warnkarte der Geosphere Austria von der Steiermark.
©Geosphere Austria

Böen bis zu 110 km/h

Am Freitag erreicht der Südföhn im Westen Österreichs sogar Sturmstärke! „Mit Schwerpunkt von Tiroler Wipptal bis zu den östlichen Tauern werden Föhnböen von 80 bis 110 km/h erwartet, gebietsweise auch mehr“, erklären die Geosphere-Austria-Experten. Auch im Osten weht der Südwind lebhaft bis kräftig. Erst am Freitagabend schwächt sich der Südwind von Westen her ab. Nach Durchzug der Kaltfront bricht der Föhn wieder zusammen und das Wetter beruhigt sich abgesehen von ein paar Schauern.

Das erwartet uns:

  • Äste können herabstürzen und Gegenstände herumgewirbelt werden.
  • Erhöhte Unfallgefahr durch starken Seitenwind auf Brücken und exponierten Straßenzügen, insbesondere für LKW oder bei Fahrten mit großen Anhängern
  • Umgestürzte Bäume können vereinzelt Stromausfälle verursachen.
  • Im Straßen-, Schienen- und Flugverkehr kann es zu Behinderungen kommen.
  • Kranarbeiten können beeinträchtigt werden.

Quelle: Geosphere Austria

  • Große Äste können abbrechen, vereinzelt können auch Bäume entwurzelt werden.
  • Umgestürzte Bäume können Stromausfälle verursachen.
  • Im Straßen-, Schienen- und Flugverkehr ist mit Verzögerungen zu rechnen.
  • Stark erhöhte Unfallgefahr durch Seitenwind im Straßenverkehr, insbesondere auf Brücken und exponierten Straßenzügen
  • Dachziegel können herunterfallen oder Vordächer beschädigt werden.
  • Kranarbeiten sind nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich.

Quelle: Geosphere Austria

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 20.10.2023 um 12:31 Uhr aktualisiert

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