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/ ©Jasmin El-Ashi-Pöstinger
Bild auf 5min.at zeigt eine Kartenlegerin.
Zigtausend Kartenbilder hat Helene bereits gedeutet

„Hohe Trefferquote“: Grazer Kartenlegerin kann in die Zukunft schauen

Die Grazerin legt seit 40 Jahren Tarotkarten. Mit 15 Jahren bekam sie ihr erstes Kartendeck von einem Freund aus Wien geschenkt. Heute legt sie nicht mehr nur für Familie und Freunde, sondern auch für große Portale.

von Jasmin El-Ashi-Pöstinger
2 Minuten Lesezeit(371 Wörter)

„Ich habe das Kartenlegen von der Pike auf gelernt“, erzählt die Grazerin Helene Zenz. Familie, Beruf und Partnerschaft sind die Hauptthemen ihrer Kunden. „Tarot eignet sich perfekt, um diese Themen zu durchleuchten. Entscheidungen muss aber jeder selbst treffen.“ Die Kartenlegerin erklärt, dass man mit Tarot Tendenzen in der Zukunft erkennen kann.

Ruft er heute noch an?

„Es ist eine große Verantwortung“, weiß Helene. Es kommt vor, dass sie ihre Kunden auch an Psychotherapeuten verweist, wenn das Thema zu sehr belastet ist. Auch für Fragen wie „Ruft er mich heute noch an?“ fühlt sich Helene nicht zuständig. „Dafür gibt es andere, die das machen. Ich möchte für Menschen da sein, die wirklich an sich arbeiten wollen. Denen es um die großen Zusammenhänge geht.“ Seit zwölf Jahren arbeitet Helene als professionelle Kartenlegerin und kennt sich mit den geheimnisvollen Bedeutungen von Karten wie dem Magier, der Hohepriesterin, Kelchen, Stäben, Münzen und Schwertern aus.

30.000 Kartenlegungen

Helene Zenz ist mit Ritualen aufgewachsen und hat von ihrer Familie mütterlicherseits
hellseherische Sinne mitbekommen. Träume, die wahr werden, begleiten sie seit ihrer Kindheit. Ihr Firmlehrer gab ihr den Anstoß, sich mit ihrer Spiritualität näher zu beschäftigen. „Die Bedeutung der Tarotkarten kann man lernen. Der Rest ist Begabung. Wie man zum Beispiel ein Bild kombiniert oder erkennt, was darin zusammenpasst.“ Die Trefferquote ihrer Vorhersagen ist sehr hoch, sagt sie. Sie ist auch auf großen Wahrsager-Portalen, wie zum Beispiel Questico gelistet. Knapp 30.000 Gespräche hat sie über diesen Anbieter schon geführt.

Wer lässt sich in die Karten schauen?

„Es gibt ja auch viele Psychotherapeuten, die mittlerweile mit verschiedenen Karten arbeiten“, sagt Helene, die die Kritik an ihrem Beruf oft nicht nachvollziehen kann. Seriosität ist ihr wichtig, denn es gibt auch beim Kartenlegen einen Kodex. Sie betont: „Bei aller Spiritualität, muss man trotzdem am Boden bleiben.“ Hilfe zur Selbsthilfe ist für Helene Zenz in Ordnung, aber Entscheidungen darf man seinen Kunden nicht abnehmen. „Zu mir kommen alle. Angehörige jeder Religion, auch ältere Menschen und Hochschul-Professoren.“ Mithilfe ihrer 78 Karten hilft Helene den Menschen dabei, den richtigen Weg zu finden.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 20.10.2023 um 12:31 Uhr aktualisiert

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