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Symbolfoto
Symbolfoto von 5min.at: Person hält Wohnungsschlüssel in der Hand.

Einfamilienhaus-Verkäufe im ersten Halbjahr brechen weiter ein

Die Privatimmobilienflaute aufgrund der allgemeinen Finanzierungsschwierigkeiten hat auch die Einfamilienhäuser getroffen. Die Anzahl der im ersten Halbjahr verbücherten Einfamilienhäuser ist weiter zurückgegangen.

von Tanja Janschitz
Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(327 Wörter)

„Wie im Vorjahr bereits von uns prognostiziert, kam es im Jahresvergleich zu einer merklichen Entspannung bei den Einfamilienhauspreisen, in vielen Regionen sind bereits rückläufige Preise zu sehen. Das Angebot ist zuletzt merklich gestiegen. Wer kaufen möchte, hat eine wesentlich größere Auswahl als noch vor einem Jahr. Das sind die guten Nachrichten“, erklärt Bernhard Reikersdorfer, Managing Director von RE/MAX Austria. Die aktuellen Rahmenbedingungen, wie die hohe Inflation, die hohen Energiekosten, vor allem aber die höheren Zinsen und die verschärften Kreditvergaberichtlinien hätten jedoch dazu geführt, dass immer weniger Österreicher ihren Traum vom Einfamilienhaus verwirklichen können.

Gesamtverkaufswert für Einfamilienhäuser gesunken

Die Mengen- und Preisentwicklung schlägt auch auf den Transaktionswert für Einfamilienhäuser: Zwar sei 2023 das bisher viertstärkste Jahr, hinter 2022, 2021 und 2018, gewesen, bei einer Gesamtsumme von 1,635 Milliarden Euro würden aber im direkten Vergleich mit 2022 minus 277 Millionen Euro fehlen. Nominal fehlen zum Vorjahr am meisten in Niederösterreich (-60 Millionen Euro) und in Wien (-41 Millionen Euro), am wenigsten in Kärnten (-14 Millionen Euro) und im Burgenland (-19 Millionen Euro). Prozentuell am besten stehen im Vergleich zu 2022 noch Oberösterreich (-7,2 Prozent) und Kärnten (-9,5 Prozent) da. 

Alle Bundesländer verbücherten geringere Mengen

In der Bedeutung für den Immobiliengesamtmarkt sind damit die Einfamilienhäuser bei der Anzahl zwar wieder auf 6,7 Prozent gestiegen, liegen aber immer noch ein Stück unter dem Zehnjahresschnitt von 8,6 Prozent. Der Wertanteil der Einfamilienhäuser im Immobilienhandel stieg heuer wieder auf 9,9 Prozent und liegt damit knapp unter dem Zehnjahresschnitt von 10,2 Prozent.

Minimale Preissteigerung

Österreichweit kostete zwischen Jänner und Juni 2023 ein Einfamilienhaus im Mittel 350.473 Euro und somit 0,9 Prozent mehr als 2022. Dieser Preis stimme annähernd für Oberösterreich. Er sei aber mehr als doppelt so hoch in Wien, Salzburg, Tirol und Vorarlberg, aber auch erheblich geringer in Niederösterreich, der Steiermark, im Burgenland und in Kärnten. .

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