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/ ©Fotomontage: Screenshot Google Street View & zVg

120 Euro Strafe: Bei diesem Parkplatz in Villach müsst ihr nun bezahlen

Am ehemaligen Oetker-Parkplatz in der Tiroler Straße wird nun eine Parkgebühr eingeholt. Abends wurde er viele Jahre gerne als Ausweichparkplatz bei VSV-Spielen verwendet. Die drohenden Strafen sind hoch.

von Phillip Plattner
Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(359 Wörter)

„Nach dem heutigen VSV-Spiel ist uns gerade noch rechtzeitig aufgefallen, dass beim ehemaligen Oetker-Parkplatz in der Tiroler Straße jetzt eine Parkgebühr eingehoben wird“, schreibt uns ein 5-Minuten-Leser. Abends sei dieser Parkplatz gerne als Ausweichparkplatz bei VSV-Spielen verwendet. Obwohl es ein Privatparkplatz ist, sei dieser bisher kostenlos gewesen, nun ist dem nicht mehr so. „Die Strafen, die drohen, sind hoch“, meint er weiter.

„Diese Info dürfte interessant sein“

Auf einem Foto, das uns der Leser mitgeschickt hat, sind die Strafen abgebildet. Während 90 Minuten parken während der Geschäftszeiten (Montag bis Freitag von 5 bis 18 und Samstag von 8 bis 16 Uhr) gratis sind, zahlt man außerhalb dieser Zeiten und nach Ablauf der 90 Minuten für jede angefangene Stunde einen Euro – bis maximal acht Euro pro Tag. Verstößt man dagegen, muss man 120 Euro Strafe zahlen. „Diese Info dürfte für alle Stadthallenbesucher interessant sein“, meint der Leser noch. Zudem hofft er, dass bei etwaigen Verstößen nicht gleich schon beim ersten Spiel bezahlt werden muss.

System am 12. Oktober 2023 eingeführt

Wir haben auch bei der verantwortlichen Stelle nachgefragt. Demzufolge sei das neue System der dortigen Parkraumbewirtschaftung am 12. Oktober 2023 eingeführt worden. Und man beruhigt auch gleich die Sorgen rund um mögliche Strafen ganz zu Beginn: „Im Anschluss daran begann eine mehrwöchige Testphase, ich welcher sich sowohl Kunden als auch die Betreiber an die neue Technologie und die Abläufe gewöhnen sollen, es werden in diesem Zeitraum auch keine Verstöße geahndet.“

So funktioniert der Parkvorgang

Aber wie sieht so ein Parkablauf aus und wie wird dafür gesorgt, dass eben niemand zu lange parkt? „Bei der Einfahrt wird das Kennzeichen des Fahrzeuges in Kombination mit der Zeit gescannt“, erklärt man gegenüber 5 Minuten. Verlässt man die Fläche im erlaubten Zeitraum wieder, muss man nicht bezahlen. Bleibt man zu lange, muss man am Automaten am ende des Parkvorganges mit dem Kennzeichen eine Zahlung vornehmen. „Nach Bezahlung der Parkgebühr verlässt er die Parkfläche und der Vorgang wird laut DSGVO gelöscht“, heißt es abschließend.

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