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Studie: „Gesunde Ernährung für viele leider nicht mehr leistbar“

Die Inflation hat merkbar zugeschlagen! Österreicher gehen weniger Essen, setzen aber dabei auf Bio-Qualität und Regionalität. Auch vegetarische und vegane Speisen werden immer beliebter - dies zeigte eine Studie von Edenred.

von Elisa Auer
2 Minuten Lesezeit(332 Wörter)

Ein bedrückendes Bild zeichnen die Ergebnisse des diesjährigen Edenredschen FOOD Barometers. In Anbetracht des heutigen Welternährungstags bildet die Studie die Negativauswirkungen der hohen Inflation auf die (gesunde) Ernährung der Österreicher ab. Befragt wurden 945 User der digitalen Essensgutscheine „Ticket Restaurant“ und Partner aus der Gastronomie.

Österreicher gehen weniger Essen

Die Teuerungen dominieren, wie bereits im vergangenen Jahr, weiterhin das Konsumverhalten und bremsen dieses ein. 82 Prozent der Befragten reduzieren aktuell ihre Restaurantbesuche – neben Kleidung (Platz 1) und Tourismus (gemeinsam mit der Gastronomie auf Platz 2) ist es jener Bereich, bei dem am meisten gespart wird. Aussicht auf Besserung gibt es keine: Fast 90 Prozent erwarten in den kommenden Monaten weitere Preisanstiege in der Gastronomie bzw. bei Lebensmitteln.

Gesunde Ernährung für viele einfach nicht mehr leistbar

Die Ergebnisse des FOOD Barometers veranschaulichen außerdem eine erhebliche Diskrepanz zwischen gesunder Ernährung und Leistbarkeit: „Neben der finanziellen Entlastung sorgen Essensgutscheine für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Diese kommt bei vielen Österreicher:innen aktuell zu kurz – das zeigen die Studienergebnisse des FOOD Barometers ganz klar“, so Edenred-Geschäftsführer Christoph Monschein. Zwei Drittel der Befragten geben an, dass sich eine Verdoppelung des Essenszuschusses positiv auf die Qualität ihres Mittagessens auswirken würde.

Vegan, Bio und Regionalität im Trend

„Die Menschen wollen sich gesünder und regionaler ernähren. Durch die aktuellen Teuerungen sind Bio-Lebensmittel und Restaurantbesuche für viele aber immer weniger leistbar“, schildert Monschein. Drei Viertel der Befragten (78 Prozent) erwarten von Restaurants ein gesünderes Angebot – nicht nur aus gesundheitlichen Gründen (96 Prozent), sondern auch aufgrund von kulinarischem Abwechslungsreichtum (73 Prozent) und aus Tier- und Umweltschutzgründen (67 Prozent). Damit liegt Österreich um mehr als zehn Prozentpunkte über dem europäischen Durchschnitt. Etwa die Hälfte der heimischen Gastronomen verzeichnet eine gestiegene Nachfrage nach veganen Speisen und regionalen Produkten. Fast drei Viertel haben deshalb ihr Lieferanten-Netzwerk angepasst. Mehr als die Hälfte nutzen teilweise Bio-Produkte. 94 Prozent bieten vegetarische Speisen an.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.10.2023 um 06:32 Uhr aktualisiert

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