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Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Ein Hund hinter einem Gitterzaun

Österreichs Tierschutz: Unzureichende Strafen sorgen für Empörung

Tierschützer in Österreich sind empört über milde Urteile bei Tierquälerei. Forderung nach strengeren Strafen und Schulungen für Justiz werden immer lauter.

von Julia Waldhauser
Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(269 Wörter)

In Österreich herrscht Empörung über die jüngsten Freisprüche in Tierquälereifällen. Jürgen Stadler, Sprecher der PFOTENHILFE, kritisiert die nachsichtige Haltung der Justiz. Er bemängelt, dass Geständnisse oft mit Geldbußen belohnt werden und fordert eine strengere Bestrafung von Tierquälerei. Stadler betont, dass Tierquälerei ein ernstes Vergehen ist und eine erhöhte Sensibilisierung in der Justiz erforderlich ist. Fachleute warnen vor einer engen Verbindung zwischen Tierquälerei und anderen Formen von Gewalt, was die Dringlichkeit einer angemessenen Bestrafung unterstreicht.

Tierschutzorganisationen fordern strengere Strafen und mehr Bewusstsein für Tierquälerei

Das fehlende Eingreifen der Behörden und die geringen Strafen in vielen Fällen haben die Tierschutzorganisationen in Österreich alarmiert. Die Forderung nach einer Erhöhung des Strafrahmens für Tierquälerei auf bis zu fünf Jahre und verpflichtende Schulungen für Justizbehörden zur Anerkennung der Schwere von Tierquälerei werden von verschiedenen Tierschutzgruppen unterstützt. Die Verbindung zwischen Tierquälerei und anderen Formen von Gewalt, wie von Univ.-Prof. Dr. Birgit U. Stetina betont, unterstreicht die Bedeutung, Tierquälerei als Warnzeichen für mögliche weitere Gewalttaten ernst zu nehmen.

Diskrepanzen in österreichischen Tierschutzgesetzen werfen alarmierende Bedenken auf

Die aktuellen Herausforderungen in der Durchsetzung des Tierschutzes in Österreich werfen dringende Fragen auf und fordern eine umfassende Überprüfung der gesetzlichen Bestimmungen sowie der Handhabung und Umsetzung des Tierschutzgesetzes. Die Diskrepanz zwischen den idealen Zielen des Bundestierschutzgesetzes und der tatsächlichen Umsetzung vor Ort verdeutlicht die Notwendigkeit einer verstärkten Sensibilisierung und konsequenten Handhabung des Tierschutzes in der österreichischen Gesellschaft.

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