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Hochwasserschutz in Klagenfurt: Stadt und Land Kärnten bündeln Kräfte

Die jüngsten Unwetterkatastrophen in Klagenfurt haben den dringenden Bedarf an besserer Ausrüstung hervorgehoben.

von Nadia Alina Gressl
Nadia Gressl 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(251 Wörter)

Um den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten und sich für überregionale Katastropheneinsätze vorzubereiten, haben die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten nun gemeinsame Anstrengungen zur Finanzierung dieser notwendigen Anschaffungen unternommen. Diese Anschaffungen kommen nicht nur der Berufsfeuerwehr zugute, sondern auch den freiwilligen Feuerwehren und können bei Bedarf landesweit anderen Feuerwehren zur Verfügung gestellt werden.

Vorbeugung ist notwendig

Der Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner betont die Bedeutung dieser Maßnahmen, um besser auf mögliche Katastrophen vorbereitet zu sein. Er erklärte: „Der heurige Unwettersommer hat uns allen wieder vor Augen geführt, wie schnell es zu einer Katastrophensituation kommen kann. Daher ist es im Sinn der Präventionsarbeit unerlässlich, vorbeugend zu agieren. Diese Mittel sind notwendig, um im Ernstfall gerüstet zu sein und bestmögliche Einsatzarbeit leisten zu können.“

Schutz an oberster Stelle

Der Finanzreferent Vizebürgermeister Philipp Liesnig zeigte sich dankbar für die Unterstützung und sagte: „Der Schutz der Bevölkerung steht an oberster Stelle. Mit den Anschaffungen wollen wir unsere Feuerwehrfrauen und -männer bei ihren lebensrettenden Einsätzen bestmöglich unterstützen. Ich danke Landesrat Fellner für die rasche Unterstützung und Verdoppelung unseres Betrages.“

615.864 Euro

Die umfassende „Wunschliste“ umfasst Tauchpumpen, Nasssauger, Sandsäcke, BIG-Bags, einen Tieflader, ein Zweifach-Teleskop-Hubgerüst, Notstromaggregate sowie mobile Hochwasserschutzelemente und Wassersperren. Die Gesamtkosten für diese Anschaffungen belaufen sich auf 615.864 Euro, die zwischen der Stadt und dem Land aufgeteilt werden.

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