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/ ©APA/ASFINAG
Der Murenabgang hatte eine Sperre der Brennerautobahn zur Folge

Tirol: Mure verschüttet Abschnitte der Brennerautobahn

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist es im Gemeindegebiet von Gries am Brenner (Tirol) aufgrund starker Regenfälle zu einem Murenabgang gekommen. Dabei wurde auch die Brennerautobahn auf beiden Fahrtrichtungen verschüttet.

von Redaktion 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(361 Wörter)

Ein Richtung Norden fahrender Pkw wurde gegen 2.40 Uhr von der Mure erfasst. Dabei gab es keine Verletzten, wie die Polizei mitteilte. Ab 7 Uhr war in beiden Fahrtrichtungen wieder eine Spur für den Verkehr freigegeben.

Aufräumarbeiten laufen, Dauer ungewiss

Die Aufräumungsarbeiten waren indes weiterhin im Gange, teilte die Asfinag mit. Wie lange diese noch in Anspruch nehmen würden, sei vorerst nicht abschätzbar. Die A13 hatte zuvor zwischen der Grenze zu Italien und Brennersee zwischenzeitlich vollständig gesperrt werden müssen. Umgehend waren örtliche Umleitungsmaßnahmen eingerichtet und der Lkw-Verkehr in Fahrtrichtung Norden in Italien angehalten worden. Der Pkw-Verkehr in Fahrtrichtung Norden wurde örtlich über die Brennerbundesstraße (B182) umgeleitet.

Wohnhaus durch Murenabgang beschädigt

In Gries am Brenner ging in der Nacht auf Dienstag zudem eine weitere Mure ab und beschädigte die Terrasse sowie ein Fenster und Teile des Innenraumes des ersten Stocks eines Wohnhauses. Auch Zäune der Nachbargrundstücke wurden dabei in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde ebenfalls niemand.

Murenabgänge und vereinzelte Wasserschäden festgestellt

Abseits dessen hatten die starken Regenfälle in Tirol keine schwerwiegenden Folgen nach sich gezogen. In der Nacht auf Dienstag sei es nicht zu übermäßig vielen Einsätzen gekommen, hieß es seitens der Leitstelle Tirol zur APA. Eine Handvoll Murenabgängen waren gemeldet worden, vereinzelt seien Wasserschäden aufgetreten.

Kärnten trotzt Regenmassen

Ähnlich die Situation in Kärnten: Auch dort hatten die großen Regenmengen – am meisten Niederschlag wurde am Plöckenpass mit 120 Litern pro Quadratmeter gemessen – vorerst keine großen Auswirkungen, wie Hans-Jörg Rossbacher von der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) Dienstagfrüh auf APA-Anfrage mitteilte. Nur 15 Feuerwehreinsätze gab es in der Nacht. Überwiegend mussten durch den starken Wind umgestürzte Bäume beseitigt werden. Die Situation werde weiter beobachtet.

Starkregen und Windgefahr in Süd- und Westregionen

Die Geosphere Austria hatte zuvor bis Dienstagmittag vor starken Regenfällen und Wind in den südlichen und westlichen Landesteilen Österreichs gewarnt. Die Windwarnung betraf vor allem den Westen Österreichs, die Gefahr von Starkregen betraf den Süden und Westen, insbesondere Osttirol und Oberkärnten. (APA, red. 31. Oktober 2023)

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