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360 Millionen Euro: Mehr Geld für die heimische Landwirtschaft fixiert

Österreichs Bauern sind mit etlichen Herausforderungen konfrontiert, darunter steigende Betriebsmittelkosten, Inflation sowie Unwetterschäden. Bund und Länder stellen ein 360 Millionen-Impulsprogramm für die Landwirtschaft auf.

von Tanja Janschitz
Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
1 Minute Lesezeit(231 Wörter)

Mittels einer Wertanpassung des Agrarumweltprogramms ÖPUL, der Bergbauern- und der Investitionsförderung sollen die wirtschaftliche Stabilität und die multifunktionalen Leistungen der Bauernfamilien in den Mittelpunkt gestellt werden. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft (BML) stellt zwischen 2024 und 2027 zusätzlich 54 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Dazu kommen 36 Millionen Euro pro Jahr an Landesmitteln. Die gemeinsame Kofinanzierung und damit die Länderanteile wurden am Dienstag im Rahmen der Agrarreferentenkonferenz in Kärnten beschlossen. „Mit dem 360 Millionen Euro Impulsprogramm für die Landwirtschaft tragen wir der Inflation Rechnung. Es ist die richtige Antwort auf die Herausforderungen, mit denen unsere Bauern aktuell kämpfen“, freut sich Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP).

Ein Bild auf 5min.at zeigt Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig bei der Pressekonferenz.
©LPD Kärnten/Wajand |
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP)
Ein Bild auf 5min.at zeigt LHStv. Martin Gruber bei der Pressekonferenz.
©LPD Kärnten/Wajand |
LH-Stv. Martin Gruber (ÖVP)

Kärntens Kofinanzierungsanteil liegt bei 13,7 Millionen Euro

Vorsitzender LH-Stv. Martin Gruber (ÖVP) bezeichnete das Programm als einzigartig: „Eine Sonderunterstützung dieser Größenordnung hat es für die heimische Landwirtschaft noch nicht gegeben.“ Kärnten hat bis 2027 einen Kofinanzierungsanteil von 13,7 Millionen Euro für das Impulsprogramm zu leisten. Für die Kärntner Landwirtschaft werden damit zusätzliche Mittel in der Höhe von rund 34 Millionen Euro ermöglicht. Gruber hob besonders hervor, dass mit diesen Mitteln u.a. die Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete angehoben werden. „Die Kärntner Landwirtschaft ist zu 79 Prozent von Bergbauernbetrieben geprägt, daher hat das für uns eine besondere Bedeutung“, so Gruber abschließend.

Ein Bild auf 5min.at zeigt die Landesagrarreferenten.
©LPD Kärnten/Wajand



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