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Stadionverbot nach Derby-Exzess: Das ändert sich jetzt für Fußball-Fans

Beim Cup-Derby zwischen dem GAK und Sturm kam es in der Vorwoche zu Gewaltausschreitungen, 5 Minuten berichtete. Nun werden Konsequenzen gezogen.

von Anja Mandler
Anja Mandler Online-Redakteurin Leitung Steiermark
2 Minuten Lesezeit(257 Wörter)

Am vergangenen Donnerstag fand das große Grazer Derby im Achtelfinale des UNIQA ÖFB Cups statt. Abseits des Spielfelds eskalierten die Fans und es kam zu massiven Ausschreitungen, wir haben berichtet. „Der SK Sturm stellt sich ganz klar gegen jede Form der Gewalt – im Stadion und auch außerhalb. Jegliche Form der körperlichen Gewalt und des Vandalismus werden vonseiten des Vereins nicht toleriert“, betonte der Verein in einer ersten Reaktion. Nun wurden klare Maßnahmen gesetzt.

SK Sturm setzt klare Maßnahmen

Nachfolgend der Vorfälle rund um das Grazer Derby tagte der Vorstand des SK Sturm am Sonntag und Montag – hier auch mit führenden Vertretern der aktiven Fanszene – um die Situation genauestens zu analysieren und aufzuarbeiten sowie um konkrete Maßnahmen und Sanktionen zu setzen. Diese sehen wie folgt aus:

Die konkreten Maßnahmen:

  • Der SK Sturm Graz unterstützt die zuständigen Behörden vollinhaltlich bei ihren Untersuchungen und Ausforschungen maskierter Gewalttäter. Nach den durchzuführenden Verfahren und dementsprechenden Urteilen wird der SK Sturm vom Hausrecht Gebrauch machen und gegen diese Personen ein Stadionverbot verhängen sowie ihnen den Statuten des Vereins gemäß die Mitgliedschaft entziehen. Diese Personen werden in Zukunft keine Spiele des SK Sturm Graz besuchen und werden aus dem Verein ausgeschlossen.
  • Der SK Sturm Graz wird beim nächsten Grazer Derby, bei dem der GAK als Veranstalter fungiert, um KEINE Karten aus dem zustehenden Auswärtskontingent ansuchen. Es wird demnach keinen organisierten Support der Sturm-Fanszene bei diesem Spiel geben, keinen Auswärtssektor sowie keine Corteos oder andere Fanformen der aktiven Fangruppen des SK Sturm.

„SK Sturm stellt sich gegen jede Form von Gewalt“

Präsident Christian Jauk bedauert die Vorfälle und betont: „Ich möchte mich bei den unbescholtenen Personen, die Opfer von Gewalt wurden, entschuldigen. Der SK Sturm stellt sich ganz klar gegen jede Form der Gewalt, das sind nicht die Werte, für die unser Verein steht. Daher standen und stehen wir in einer umfangreichen und intensiven Aufarbeitung der Vorfälle. Die Gespräche – sowohl vereinsintern als auch mit den Vertretern der Kurve – waren kontroversiell, vor allem aber produktiv und sehr ergebnisorientiert. Wir können dadurch zwei sofortige und tiefgreifende Maßnahmen setzen, die es so in dieser Form noch nicht gegeben hat.“

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 07.11.2023 um 11:52 Uhr aktualisiert

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