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/ ©Elisa Auer
Symbolfoto
Foto in Beitrag von 5 Minuten: Zu sehen ist ein Fluss, der stark schäumt.

Unfassbar: Kinder erfinden Sturz in Fluss – „war nur ein Scherz“

Seit dem gestrigen Mittwoch (15. November) suchten zahlreiche Einsatzkräfte nach einem angeblich in die Raab gestürzten Mann. Nun brachten intensive Ermittlungen zu Tage, dass der Sturz ins Wasser erfunden worden war.

von Phillip Plattner
Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(185 Wörter)

Zahlreiche Einsatzkräfte setzten die aufwändige Suche in Feldbach (Bezirk Südoststeiermark) nach einem angeblich in die Raab gestürzten Mann am heutigen Donnerstag fort, nachdem Kinder gestern – vorerst glaubhaft – von ihren Beobachtungen erzählten. Auch Kleidungsstücke sowie ein Zelt wurden am Flussufer der Raab sichergestellt, was die Angaben der Kinder untermauerte und erste Hinweise auf eine unterstandslose Person lieferte.

Intensive Einzelbefragungen

Der nach wie vor ausbleibende Fahndungserfolg der eingesetzten Suchmannschaften samt Tauchern, führte heute Nachmittag zu neuerlichen und intensiven Einzelbefragungen der Gruppe von Kindern im Alter von acht bis zehn Jahren. Dabei verstrickten sich die Unmündigen immer mehr in Widersprüchen. Letztlich gestanden die Kinder, den Sturz des Mannes in die Raab frei erfunden zu haben. Als Grund dafür gaben sie an, dass sie sich einen „Scherz“ gegenüber ihrem Betreuer erlauben wollten.

Kostenersatz wird geprüft

Die Ermittlungen in dieser Angelegenheit dauern noch an. Die Landespolizeidirektion Steiermark weist unterdessen eindringlich auf die Kostenersatzpflicht bei „falschen Notmeldungen“ hin. Eine Überprüfung derartiger Ansprüche wird im konkreten Fall eingeleitet.

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