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/ ©Pexels / Peter Olexa

Black-Friday und Co. setzen Kärntner Handel unter Druck

Der Black-Friday und der Cyber-Monday stehen bevor und auch in Kärnten steigt der Bekanntheitsgrad der Einkaufstage. Der Handel, konfrontiert mit steigenden Energiekosten und sinkender Kaufkraft, sieht die Aktionstage kritisch.

von Tanja Janschitz
Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(263 Wörter)

Auch wenn der „Black-Friday“ am 24. November und der darauffolgende „Cyber-Monday“ wichtige Indikatoren für das Weihnachtsgeschäft seien – der Handel steht diesen beiden Aktionstagen durchaus kritisch gegenüber. „90 Prozent der Konsumenten wollen sich möglichst viel Geld sparen, was zur Folge hat, dass ein großer Erwartungsdruck auf den Händlern lastet“, weiß Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel.  

Ein Bild auf 5min.at zeigt Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel, mit verschränkten Armen vor der Kamera.
©Daniel Waschnig
Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel

„Shops von Kärntner Händlern nutzen“

Eine aktuelle Studie der KMU Forschung Austria zeigt, dass der Bekanntheitsgrad der beiden Einkaufstage im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen ist. Mittlerweile kennen bereits 85 Prozent der Kärntner zumindest einen dieser beiden Tage und für viele stellen sie einen wichtigen Kaufanlass dar: 22 Prozent wollen mit Sicherheit einkaufen, 45 Prozent werden das wahrscheinlich tun. Der stationäre Handel ist am Cyber-Monday mit 17 Prozent etwas wichtiger als am Black-Friday, generell zeige sich aber ein Trend zum Online-Einkauf. Haberl: „Wer online einkauft, sollte dies bei Online-Shops von Kärntner Händlern machen. Nur so kann der regionale Handel im Netz gestärkt werden.“

Nicht jedes Schnäppchen ist auch eines

Was die Rabatte betrifft: nicht jedes Schnäppchen ist auch wirklich ein Schnäppchen. Haberl: „Oft liegt die tatsächliche Ersparnis unter den Erwartungen. Auf keinen Fall sollte man sich von zeitlich befristeten Aktionen unter Druck setzen lassen und auf Beratung in den Handelsbetrieben zurückreifen.“ Die Top 3 der häufigsten gekauften Produkte sind übrigens Bekleidung, Kosmetik sowie Elektro- und Haushaltsgeräte. Im Durchschnitt wollen die Konsumenten heuer etwa 230 Euro ausgeben. Insgesamt werden 30 Millionen Euro umgesetzt – mehr dazu hier.

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